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Version 8.1 by Marco Grawunder on 2026/08/25 15:35

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Marco Grawunder 8.1 1 {{info}}
2 Diese Seite beschreibt die **Organisation und Zusammenarbeit innerhalb der Projektgruppe**. Dazu gehören Projektmanagement, gemeinsame Arbeitsregeln, individuelle Verantwortungsbereiche, Projekttagebuch, wechselnde Sitzungsaufgaben und das gruppenweite Code-Review.
3 {{/info}}
Marco Grawunder 1.1 4
Marco Grawunder 8.1 5 {{toc/}}
6
7 = Projektmanagement organisieren =
8
Marco Grawunder 1.1 9 * Organisieren Sie Ihr Projekt bzw. Team,
Marco Grawunder 8.1 10 ** verteilen Sie in der zweiten Woche die [[Einzelaufgaben>>doc:Main.Projektarbeit.WebHome||anchor="HIndividuelleVerantwortungsbereicheundEinzelaufgaben"]],
Marco Grawunder 1.1 11 ** definieren Sie eine Reihenfolge für die Übernahme der Moderation und des Protokolls (z.B. nach Alphabet)
12 ** die Tagesordnung ist vom Moderator mindestens einen Tag vorher zu erstellen (dafür ggf. die Gruppe nach weiteren TOPs fragen)
13 ** definieren Sie Standards für Dokumente (LaTeX, UTF-8, ...)
Marco Grawunder 2.1 14 ** Führen Sie ein [[Projekttagebuch>>doc:Main.Projektarbeit.WebHome||anchor="HProjekttagebuch"]] (im Wiki)
Marco Grawunder 1.1 15 * Dokumentieren Sie immer alle Ergebnisse der Gruppe, wie
16 ** Protokolle,
17 ** Ausarbeitungen,
18 ** Präsentationen,
19 ** Software-Dokumente, etc.
20 * mit einer Zuordnung zu Personen in GitLab. **Verwenden Sie dafür die Wiki-Funktion von Gitlab** ([[https:~~/~~/docs.gitlab.com/user/project/wiki/>>https://docs.gitlab.com/user/project/wiki/]]).
21 * Geben Sie die Einzelaufgaben an
22 * Stellen Sie ein Gruppenbild (mit Namen) ein! Ideal ist es für mich und die Tutoren, wenn in dem Bild die Namen direkt als Text enthalten sind.
23 * Überlegen Sie sich für Ihre Aufgaben eine "Definition of Ready" und eine "Definition of Done", d.h. was muss für eine Aufgabe erledigt sein, bevor sie als erledigt angesehen werden kann. (siehe z.B. [[https:~~/~~/www.scrum-events.de/was-ist-die-definition-of-done-dod.html>>url:https://www.scrum-events.de/was-ist-die-definition-of-done-dod.html]])
24 * Erstellen Sie basierend auf den Vorgaben der Veranstaltung eine Produktvision. (vgl. z.B. [[https:~~/~~/www.wibas.com/scrum/product-vision/de)>>url:https://www.wibas.com/scrum/product-vision/de]]
25
Marco Grawunder 8.1 26 Sprints allein gewährleisten noch keine langfristige Orientierung. Definieren Sie deshalb zusätzliche **Meilensteine**, zu denen konkrete fachliche Ergebnisse erreicht sein sollen. Einige sind vorgegeben (vgl. [[Meilensteine>>doc:Main.Softwareentwicklung.WebHome||anchor="HVorgegebeneMeilensteine"]]). Verwenden Sie zur Meilensteindefinition nicht nur die Präsentationstermine!
Marco Grawunder 1.1 27
Marco Grawunder 8.1 28 = Zusammenarbeit und Verhaltensregeln =
Marco Grawunder 1.1 29
30 * **Allgemeine Regeln innerhalb der Gruppe**
31 ** alle
32 *** sind vorbereitet und nehmen aktiv teil
33 *** erledigen ihre Aufgaben vollständig und pünktlich
34 *** übernehmen aktiv Aufgaben
35 *** beachten Gruppenstandards
36 *** sind bereit, ihre Arbeit auf Fehler untersuchen zu lassen
37 **** Grundsätzliche Kritik bitte zunächst unmittelbar an eine Person, dann Gruppe, dann Tutor, dann Dozent
Marco Grawunder 8.1 38 **** Es gibt in jeder Gruppe einen Konfliktbeauftragten (siehe [[Anforderungen Einzelleistungen>>doc:Main.Projektarbeit.WebHome||anchor="HIndividuelleVerantwortungsbereicheundEinzelaufgaben"]]) geben
39 *** Diskriminierung wird in keinster Form geduldet! (siehe [[Spielregeln>>doc:Main.Projektarbeit.WebHome||anchor="HZusammenarbeitundVerhaltensregeln"]])
Marco Grawunder 1.1 40 *** Konsequenzen bei Nichterfüllung von übertragenen Aufgaben festlegen?
41 ** Jeder übernimmt Teile bei
42 *** Dokumentation und
43 *** Implementierung
44 *** keine „Doku-Sklaven“!
45 * **Kommunikationsregeln innerhalb der Gruppe**
46 ** Es sollte stets ein respektvoller Umgangston herrschen.
47 ** Jedes Gruppenmitglied hat das Recht auf freie Meinungsäußerung und wird in Gesprächen,
48 Diskussionen oder Vorstellungen nicht unterbrochen.
49 ** Gespräche und Diskussionen jeglicher Art finden stets auf einer sachlichen Ebene statt. Beleidigungen
50 jeglicher Form werden nicht toleriert.
51 ** Zwischenmenschliche Probleme werden direkt offen und nicht hinter dem Rücken des betreffenden
52 Gruppenmitgliedes kommuniziert.
53 * **Verhaltensregeln innerhalb der Gruppe**
54 ** Alle Gruppenmitglieder werden stets mit Respekt behandelt.
55 ** Kritik wird stets konstruktiv auf einer sachlichen Ebene geäußert.
56 ** Im Sinne der Projektarbeit kann der Fall eintreten, dass persönliche Ansichten zurückgestellt
57 werden müssen. Es wird somit ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft vorausgesetzt.
58 ** Meinungen, welche von den eigenen Ansichten abweichen, werden stets toleriert.
59 ** Bei verursachten Fehlern wird stets die volle Verantwortung für das eigene Handeln übernommen.
60
61 == Keine Tolerierung von Diskriminierung jeglicher Art ==
62
63 Leider sind wir im Rahmen des „Software Projektes“ auf eine Reihe von Vorfällen aufmerksam geworden, bei denen es um sexualisiertes Verhalten oder Herabwürdigung aufgrund des Geschlechtes geht. Diese Vorfälle reichen von vermeintlich harmlosen „dummen Sprüchen“ bis hin zu direktem unerwünschtem körperlichem Kontakt.
64
65 Ich möchte noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir als Department für Informatik und natürlich auch als Universität Oldenburg jede Art von Diskriminierung in keiner Weise tolerieren. Ein solches Vorkommnis kann bis zum Ausschluss von der Veranstaltung, in weitergehenden Fällen sogar bis zur Exmatrikulation führen!
66
67 Wir wissen, dass dies in der großen Masse lediglich Einzelfälle sind, und es geht auf keinen Fall darum, das gesamte „Software Projekt“ zu beschuldigen. Wir möchten jedoch jeden Einzelnen und jede Einzelne dafür sensibilisieren, auf solche Situationen zu achten und gegebenenfalls entschärfend einzuwirken.
68
69 Die Betroffenen bitte ich darum, das Thema nicht mit sich herumzutragen, sondern die möglichen Kontaktmöglichkeiten zu nutzen. Nur dann, wenn das Thema offensiv angegangen wird, besteht die Chance, dass die Sensibilität für das Thema steigt!
70
71 Nachfolgend werden einige Informationen über Diskriminierung & Gewalt, dessen "Alarmglocken", Präventionsmöglichkeiten, Handlungsempfehlungen und die Aufgaben der Erstberatung zur Verfügung gestellt.
72
73 [[Alarmglocken>>attach:Alarmglocken.pdf]]
74
75 [[Aufgaben Erstberatung>>attach:Aufgaben Erstberatung.pdf]]
76
77 [[Handlungsempfehlungen Bystander>>attach:Handlungsempfehlungen Bystander_14.04.23.pdf]]
78
79 [[Prävention>>attach:Prävention.pdf]]
80
81 [[Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt>>attach:Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt.pdf]]
82
83 **Kontaktmöglichkeiten**
84
85 * Tutor/Tutorin der Gruppe
86 * Dozent der Veranstaltung
87 * Fachschaft Informatik: [[https:~~/~~/fachschaft-informatik.de/>>url:https://fachschaft-informatik.de/]]
88 * Dezentrale Gleichstellungbeauftragte der Informatik: [[https:~~/~~/uol.de/informatik/department/gremien-beauftragte/beauftragte>>url:https://uol.de/informatik/department/gremien-beauftragte/beauftragte]]
89 * Direktor/Direktorin des Departments: [[https:~~/~~/uol.de/informatik>>url:https://uol.de/informatik]]
90 * Erstanlaufstelle Antidiskriminierung des AStA: Donnerstags: 10:30 - 13:30 Uhr de/eng/farsi im AStA Trakt, Raum M1-157, [[beratung@asta-uol.de>>mailto:beratung@asta-uol.de||style="background-color: rgb(255, 255, 255);"]],
91 * conTakt: [[https:~~/~~/uol.de/contakt-beratungsstelle>>url:https://uol.de/contakt-beratungsstelle]]
92
Marco Grawunder 8.1 93 = Individuelle Verantwortungsbereiche und Einzelaufgaben =
Marco Grawunder 1.1 94
Marco Grawunder 8.1 95 Neben der eigentlichen Softwareentwicklung gibt es spezielle Aufgaben, die von den Teammitglieder als Querschnittsaufgaben übernommen werden müssen. Diese Spezialisten und Verantwortlichen arbeiten sich in das Thema ein, beraten die Mitglieder der Gruppe und sorgen dafür, dass die Anforderungen an diese Aufgabe eingehalten werden. Die Aufgaben können dabei von einzelnen Personen oder auch zu zweit übernommen werden. Die Rollen sind als **Querschnitts- und Serviceaufgaben** zu verstehen. Wenn in einem Zeitraum für einen Verantwortungsbereich wenig Bedarf besteht, soll nicht künstlich Arbeit erzeugt werden; die Person unterstützt dann die reguläre Projektarbeit oder andere Verantwortungsbereiche. Entscheidend ist, dass es für das jeweilige Thema eine klar benannte Person gibt, die sich zuständig fühlt, bei Fragen unterstützen kann und darauf achtet, dass die vereinbarten Anforderungen berücksichtigt werden. In den Einschätzungen der Tutoren gibt es dafür auch ein Feld, welche die Felder "erfüllt", "nicht erfüllt" oder "war nicht notwendig" enthält.
Marco Grawunder 1.1 96
Marco Grawunder 8.1 97 Die kurzen Einführungen zu den Verantwortungsbereichen des ersten Blocks sollen im ersten Semester, möglichst innerhalb der ersten sieben Wochen, durchgeführt werden.
Marco Grawunder 1.1 98
99 Die Einzelaufgaben sollten **erst beim zweiten Treffen** vergeben werden. Vorher sollte sich jeder darüber informieren, was die Einzelaufgabe beinhaltet.
100
Marco Grawunder 8.1 101 == Verantwortungsbereiche / Rollen ==
Marco Grawunder 1.1 102
Marco Grawunder 8.1 103 {{info}}
104 Der Aufwand der Verantwortungsbereiche ist unterschiedlich und kann sich im Projektverlauf verändern. Die Einstufungen sind daher nur als Orientierung zu verstehen.
105 {{/info}}
Marco Grawunder 1.1 106
107 **Scrum-Master:**
108
109 * Sorgt dafür, dass der Scrum-Prozess am Laufen bleibt
110 * Kurze Zusammenfassung zu [[Scrum>>doc:Main.Scrum.WebHome||anchor="HEinkurzerDCberblick"]], ausführlicher in den Folien der VL und in [[Scrum im Detail>>doc:Main.Scrum.WebHome||anchor="HImDetail"]].
111 * Es sollte auf jeden Fall einen Stellvertreter geben, der ggf. die Rolle übernehmen kann (z.B. bei Krankheit oder Beendigung des SWPs).
112 * Diese Rolle ist mit die wichtigste Rolle im SWP und verlangt durchgehend sehr viel Kapazität. Ein Scrum-Master ist aus diesem Grund typischerweise weniger (aber trotzdem noch) an der Implementierung beteiligt.
113 * Der Scrum-Master kann zu Beginn des Softwareprojekts an einem Workshop teilnehmen (Einladung erfolgt zu Beginn) - die Teilnahme ist empfohlen.
114 * Der Scrum-Master kann während des gesamten Projekts hinweg an einem monatlichen **Scrum-Master-Treffen** teilnehmen (nähere Informationen werden im Workshop mitgeteilt) - die Teilnahme ist empfohlen.
115 * Aufwand: Sehr hoch
116
Marco Grawunder 8.1 117 **GitLab, Projektplanung und Product Owner:**
Marco Grawunder 1.1 118
119 * Scrum hat das Problem, dass man beliebig "herumiterieren" kann. Diese Rolle soll dafür sorgen, dass das "Große und Ganze" nicht aus den Augen verloren geht. Die grundlegend definierten Meilensteine sollten dabei um weitere Meilensteine ergänzt werden. Diese Meilensteine sollen dabei helfen, Sprintziele zu definieren.
Marco Grawunder 8.1 120 * Projektplan/Meilensteinplan erstellen, aktualisieren und überwachen. Dabei ist es nicht notwendig, ein vollständiges Gantt-Diagramm über das komplette Semester zu erstellen.
Marco Grawunder 2.1 121 * [[Projekttagebuch>>doc:Main.Projektarbeit.WebHome||anchor="HProjekttagebuch"]] führen
Marco Grawunder 1.1 122 * Stundenzettelpflege überwachen
123 * Weiterhin soll diese Person als Ansprechpartner für GitLab dienen, d.h. sie sollte sich besonders informieren und ggf. bei Fragen und Problemen beratend zur Seite stehen.
Marco Grawunder 8.1 124 * Die Person übernimmt gemeinsam mit dem Tutor wesentliche Aufgaben des Product Owners: Sie achtet darauf, dass ausreichend vorbereitete Einträge im Product Backlog vorhanden sind und unterstützt deren Priorisierung.
125 * Sie achtet darauf, dass für die Arbeit im Sprint die vereinbarte Definition of Done berücksichtigt wird.
126 * Sie organisiert das Backlog Refinement. Dazu können kleinere, wechselnd zusammengesetzte Teilgruppen (**Ticket-Task-Force**) neue Tickets formulieren und Beschreibungen verbessern. Die Teilnehmer der Teilgruppen dürfen nicht über den ganzen Durchgang gleich bleiben sondern muss im Laufe der Zeit wechseln. Sollte die Gruppe sich gegen eine Ticket-Task-Force entscheiden, können die Tickets und Ticketbeschreibungen auch in der gesamten Gruppe gemeinsam erarbeitet werden.
Marco Grawunder 1.1 127 * Aufwand: Hoch
128
Marco Grawunder 8.1 129 **Client-Server-Kommunikation: OpenAPI, REST, WebSockets und Spring:**
Marco Grawunder 1.1 130
131 * Kennt sich mit den entsprechenden Technologien aus und dient als Ansprechpartner
132 * Aufwand: Kann sehr variieren
Marco Grawunder 8.1 133 * Bei größeren Gruppen kann der Verantwortungsbereich sinnvoll in **API/Kommunikation (OpenAPI, REST, WebSockets)** und **Spring/serverseitige Architektur** aufgeteilt werden.
Marco Grawunder 1.1 134
Marco Grawunder 8.1 135 **Git/GitLab und Reviewbeauftragter:**
Marco Grawunder 1.1 136
137 * Der Inhaber kennt sich mit Git und Gitlab aus.
138 * Er kann in nicht Standard-Fällen helfen (z.B. wenn ein Mergen zu Konflikten führt)
139 * Der Inhaber dieser Rolle sollte sich auch darum kümmern, dass der Git-Workflow (Ticket → Branch → PR → Mergen) eingehalten, dass Merge-Requests sinnvoll abgearbeitet werden und nicht zu lange liegen bleiben.
140 * Im Laufe der Zeit sollte diese Rolle weniger wichtig werden, da alle den Workflow verinnerlicht haben.
141 * Die Gruppe muss mindestens ein gruppenweites Code-Review durchführen
142 * Der Review-Beauftragte ist dafür zuständig, dieses Review anzuleiten und rechtzeitig zu initiieren.
143 * Zusammen mit dem Codequalitätsbeauftragtem für die sinnvolle Durchführung der Abarbeitung der Merge-Requests zuständig.
Marco Grawunder 8.1 144 * Aufwand: Mittel
Marco Grawunder 1.1 145
146 **Codequalitätsbeauftragter und Patternbeauftragter:**
147
148 * Überwachung von Codierungsstandards
149 * Kennt sich mit Refactorings aus
150 * Kennt sich mit Code-Smells aus, also, was macht guten und was macht schlechten Code aus
Marco Grawunder 8.1 151 * Kennt sich mit Werkzeugen wie SpotBugs, Checkstyle und SonarLint/SonarQube aus.
Marco Grawunder 1.1 152 * Soll sich in die wichtigsten Pattern (wie MVP, Observer, Command-Pattern) einarbeiten
153 * Die Gruppe bei der Anwendung der Pattern unterstützen
154 * Den Code darauf hin untersuchen, ob an bestimmten Stellen Pattern besser gewesen wären
155 * Aufwand: Mittel
156
157 **Testbeauftragter:**
158
159 * Der Testbeauftragte ist nicht dafür da, Tests zu schreiben!
160 * Die Person stellt ggf. Mockito und JUnit vor
Marco Grawunder 8.1 161 * Der Testbeauftragte unterstützt die Gruppe beim Schreiben von Tests und steht bei Fragen beratend zur Verfügung.
162 * Die Person achtet darauf, dass Tests nicht vernachlässigt werden, betrachtet regelmäßig die vorhandene Testabdeckung und macht auf unzureichend getestete Bereiche aufmerksam.
Marco Grawunder 1.1 163 * Die Person sorgt dafür, dass Tests, die nicht automatisiert erstellt werden (z.B. Test von Oberflächen) dokumentiert werden.
164 * Aufwand: Mittel
165
166 **Dokumentations- und Backupbeauftragter, Wiki, LaTeX-Beauftragter:**
167
Marco Grawunder 8.1 168 * Achtet darauf, dass die erforderlichen Dokumente erstellt, kontinuierlich gepflegt und gesichert werden. Die Rolle ist **nicht** dafür zuständig, die gesamte Dokumentation allein zu schreiben.
Marco Grawunder 1.1 169 * Erstellung/Anpassung von Vorlagen, Hilfe
170 * Musterdokumente, Standards, Ablagestrategie, Qualitätssicherung, Bereitstellungsstrategie
171 * Die Rolle achtet darauf, dass Dinge die fertig sind, auch bereits dann ausreichend dokumentiert werden.
172 * Aufwand: Mittel
173
174 **Konfliktmanagement:**
175
176 * Es kommt ab und zu vor, dass im SWP gruppeninterne Konflikte auftreten.
177 * Diese Rolle soll sich im Vorfeld (also bevor etwas "schief" geht), damit befassen, welche Methoden und Ansätze es gibt, in Gruppen mit solchen Konflikten umzugehen.
178 * Es macht Sinn, dass es jemanden zweiten gibt, der sich als Stellvertreter ebenfalls mit dieser Aufgabe befasst, falls die Person, die diese Rolle eigentlich inne hat, selber der Auslöser eines Konfliktes ist.
179 * Aufwand: Hängt massiv von der Gruppe ab ... Kann sehr wenig, kann aber auch sehr komplex werden.
180
181 Falls alle Rollen vergeben sind, können noch folgende ergänzend dazu kommen.
182
183 * Spielregeln
184 * Frontend (z.B. JavaFX oder Web-Frontends)
185 * Spezielle Rolle für REST, WebSockets und OpenAPI und dafür in der obigen Rolle (OpenAPI, REST und Spring) nur noch Spring
Marco Grawunder 8.1 186 * Programmierkonzepte
187 ** z. B. Dependency Injection mit Spring
Marco Grawunder 1.1 188 * DB-Zugriff:
189 ** Installation/Überwachung der DB
190 * Spezialisten für verschiedene Teilthemen:
191 ** Netzwerkkommunikation
192 ** Regeln des aktuellen Spiels
193 ** Weitere Frameworks
194 ** GUI
195
196 === Projekttagebuch ===
197
198 Im Projekttagebuch werden kurz und knapp die Ergebnisse der Sprints festgehalten und der Ablauf der Projekte als Ganzes dokumentiert.
199
200 Für jeden Sprint wird hier geschrieben,
201
202 * welche Stories umgesetzt wurden.
203 * wie das Review gelaufen ist.
204 * wie die Retrospektive gelaufen ist und welche Maßnahmen ergriffen worden sind, um Probleme im nächsten Sprint zu reduzieren.
205
206 Außerdem:
207
208 * Wann wurden Meilensteine erreicht
209 * Wann wurden Meilensteine verschoben und (ganz wichtig!) was waren die Gründe dafür
210 * Wann wurden andere wichtige Zwischenziele erreicht
211 * Welche besonderen Dinge hat es gegeben, die wesentlichen Einfluss auf das Projekt oder die Gruppe hatten
212
Marco Grawunder 8.1 213 == Wechselnde Aufgaben innerhalb der Gruppe ==
Marco Grawunder 1.1 214
215 Diese Aufgaben wechseln wöchentlich:
216
217 * Sitzungsleitung und Moderation
218 ** Leitung der Gruppensitzung (Wichtig!!), Support durch Scrum-Master
219 ** Tagesordnung definieren (vorher)!!
Marco Grawunder 8.1 220 ** Ein Moderator ist dafür zuständig, dass die Sitzungen geregelt ablaufen, d.h. insbesondere muss ein Moderator darauf achten, dass die Teilnehmer sich an die Regeln (siehe: [[Spielregeln>>doc:Main.Projektarbeit.WebHome||anchor="HZusammenarbeitundVerhaltensregeln"]]) halten, jeder Sprechzeit bekommt und eine Kommunikation möglich ist, d.h. im Zweifelsfall auch Diskussionen zu unterbrechen. 
Marco Grawunder 1.1 221 Hier gibt es weitere Hinweise zu der Aufgabe eines Moderators: [[https:~~/~~/www.openpr.de/news/1231293/Was-sind-die-Aufgaben-eines-Moderators.html >>url:https://www.openpr.de/news/1231293/Was-sind-die-Aufgaben-eines-Moderators.html%C2%A0]]
222 * Protokollführung
223 ** Erstellung eines Protokolls der Gruppensitzung
224 ** Hier reicht i.d.R. ein Ergebnisprotokoll
225 ** Protokolle müssen direkt im Wiki abgelegt sein (nicht als PDF, damit sind die einfacher lesbar)
226 * Zu Beginn jeder Gruppensitzung („Daily Scrum“):
227 ** findet ein kurzes „Briefing“ („Blitzlicht“) statt, in der jede/r berichtet, was sie/er in der letzten Woche für das Projekt getan hat.
228 * Am Ende jeder Sitzung neue Aufgabenverteilung
229 ** Tickets (wer macht was)
230 ** Leitung/Protokoll (Liste!)
231 * Tutor ist nur Berater, leitet keine Sitzungen, kann aber um Rat gefragt werden (und greift (zu Beginn mehr und Ende weniger) ein, wenn es zu sehr „aus dem Ruder läuft“, erlaubt aber auch Fehler …)
232
Marco Grawunder 8.1 233 = Gruppenweites Code-Review (Team-Review) =
Marco Grawunder 1.1 234
Marco Grawunder 8.1 235 {{info}}
236 **Kurzfassung:** Mindestens einmal im Projekt wird ein nicht trivialer Codebereich gemeinsam reviewt. Der Kontext wird vorbereitet, die gesamte Gruppe beteiligt sich am Review, Ergebnisse werden dokumentiert und konkrete Verbesserungsmaßnahmen anschließend nachverfolgt.
237 {{/info}}
238
Marco Grawunder 1.1 239 Neben den üblichen Pull-Request-Reviews soll im Projekt mindestens ein **gruppenweites Code Reviews** durchgeführt werden. Dieses dienen nicht primär der Fehlersuche, sondern dem **gemeinsamen Verständnis, der Diskussion von Lösungsansätzen und dem Lernen im Team**.
240
241 == Ziel des Gruppenreviews ==
242
243 Das gruppenweite Review soll dabei helfen:
244
245 * die **gesamte Codebasis besser zu verstehen**
246 * **Designentscheidungen nachvollziehen und hinterfragen zu können**
247 * voneinander zu lernen (gute Lösungen, typische Probleme)
248 * Wissen im Team zu verteilen (kein „Ein-Personen-Code“)
249
250 Wichtig: Es geht **nicht darum, jemanden zu bewerten**, sondern gemeinsam besseren Code zu entwickeln.
251
252 == Organisation ==
253
254 * Durchführung: **mindestens einmal im Semester**
255 * Dauer: **30–60 Minuten**
256 * Vorstellung von **1–2 ausgewählten Codeausschnitten**
257
258 == Rollen im Review ==
259
260 === Autor:in ===
261
262 * stellt den Code vor
263 * (((
264 erklärt:
265
266 * Ziel und Kontext
267 * wichtige Designentscheidungen
268 * ggf. offene Fragen oder Unsicherheiten
269 )))
270
271 === Gruppe (Reviewer) ===
272
273 * stellt Verständnisfragen
274 * gibt Feedback
275 * diskutiert Alternativen
276
277 === Moderator:in ===
278
279 * achtet auf Zeit und Struktur
280 * sorgt dafür, dass alle beteiligt werden
281 * verhindert Abschweifen
282
283
284
285 == Ablauf eines Gruppenreviews ==
286
287 === 1. Vorbereitung (Autor:in) ===
288
289 * Wählt einen **überschaubaren Codeausschnitt** (keine sehr großen Änderungen)
290 * (((
291 Fokus z. B. auf:
292
293 * interessante Logik
294 * Architekturentscheidungen
295 * schwierige oder unklare Stellen
296 )))
297 * (((
298 Bereitet **2–3 konkrete Fragen** vor, z. B.:
299
300 * „Ist diese Struktur sinnvoll?“
301 * „Wie würdet ihr das testen?“
302 * „Gibt es eine einfachere Lösung?“
303 )))
304
305 === 2. Vorstellung (ca. 5–10 Minuten) ===
306
307 * (((
308 kurzer Überblick:
309
310 * Was macht der Code?
311 * Wo ist er im System eingeordnet?
312 )))
313 * keine detaillierte Zeilen-für-Zeilen-Erklärung
314
315 === 3. Gemeinsames Review (ca. 20–40 Minuten) ===
316
317 Diskussion des Codes anhand folgender Leitfragen:
318
319 ==== Verständlichkeit ====
320
321 * Ist der Code gut nachvollziehbar?
322 * Welche Stellen sind schwer verständlich?
323
324 ==== Design ====
325
326 * Ist die Struktur sinnvoll gewählt?
327 * Gibt es einfachere oder klarere Alternativen?
328
329 ==== Wartbarkeit ====
330
331 * Ist der Code leicht erweiterbar?
332 * Gibt es unnötige Komplexität?
333
334 ==== Testbarkeit ====
335
336 * Wie könnte man den Code testen?
337 * Sind relevante Tests vorhanden oder ableitbar?
338
339 === 4. Fazit (ca. 5 Minuten) ===
340
341 * Was war gut?
342 * Was kann verbessert werden?
343 * Welche Erkenntnisse nehmen wir als Team mit?
344
345 == Geeignete Inhalte für das Gruppenreview ==
346
347 **Gut geeignet:**
348
349 * neue Features mit Designentscheidungen
350 * komplexe Logik oder Algorithmen
351 * Refactorings
352 * Code, bei dem Unsicherheit besteht
353
354 **Weniger geeignet:**
355
356 * sehr kleine oder triviale Änderungen
357 * reine Formatierungsänderungen
358 * sehr große, unstrukturierte Codebereiche
359
360 == Feedback-Regeln ==
361
362 === Gutes Feedback ist: ===
363
364 * konkret („Die Methode ist schwer lesbar, weil …“)
365 * begründet („… dadurch wird der Ablauf schwer nachvollziehbar“)
366 * konstruktiv („Man könnte hier …“)
367
368 === Vermeidet: ===
369
370 * pauschale Aussagen („Das ist schlecht“)
371 * persönliche Kritik
372 * Diskussionen ohne Bezug zum Code
373
374 == Typische Probleme ==
375
376 * **Zu viel Code:** → stärker eingrenzen
377 * **Alle schweigen:** → gezielte Fragen stellen
378 * **Einzelne dominieren:** → Moderator:in steuert aktiv
379 * **Diskussion driftet ab:** → Fokus wieder auf Code lenken
380
381 == Minimal-Regeln ==
382
383 1. Es wird **nur ein überschaubarer Codeausschnitt** betrachtet
384 1. Eine Person stellt den Code vor
385 1. Die Gruppe diskutiert strukturiert
386 1. Am Ende werden **konkrete Erkenntnisse festgehalten**
387
388 == Hinweis ==
389
390 Das Gruppenreview ist eine **Lerngelegenheit**.
391 Bringt gerne auch Code mit, bei dem ihr unsicher seid – genau dort entsteht oft die beste Diskussion.
392
393 Man kann das auch mehrmals machen. Im SWP wird es aber nur einmal verlangt.
394
395 ----
396