Wiki source code of Bewertung

Version 22.1 by Marco Grawunder on 2026/08/25 15:54

Hide last authors
Marco Grawunder 10.1 1 [[image:Main.Organisatorisches.WebHome@softwareprojekt_logo_transparent.png||alt="SoftwareprojektLogo.png" data-xwiki-image-style-alignment="end" height="136" width="309"]]
2
Marco Grawunder 14.1 3 {{error}}
4 **Prüfungsanmeldung:**
Marco Grawunder 10.1 5
Marco Grawunder 14.1 6 * Natürlich muss man sich für das Software Projekt wie für jedes andere Modul auch über Stud.IP für die Prüfung anmelden!
7 * Die Anmeldung erfolgt i.d.R. bis Mitte Dezember und es gibt eine Ankündigung dazu, meistens auch eine Erinnerung, aber nicht garantiert.
Marco Grawunder 15.1 8 * Da eine Nachmeldung immer mit extremen Aufwand für alle Beteiligten verbunden ist, werden keine Nachmeldungen mehr akzeptiert. Wer sich nicht rechtzeitig für die Prüfung anmeldet, kann leider nicht teilnehmen!
Marco Grawunder 14.1 9 * Kurzer Hinweis: Im zweiten Semester verschwindet die Prüfung in der persönlichen Prüfungsübersicht (weil Anmeldung im ersten Semester). Das ist normal, da die Prüfungen immer semesterweise gezählt werden.
10 {{/error}}
11
Marco Grawunder 16.1 12 {{toc/}}
13
Marco Grawunder 10.1 14 = Aufwand =
15
Marco Grawunder 12.1 16 Das Softwareprojekt umfasst insgesamt **9 Kreditpunkte**. Bei einem Richtwert von **25–30 Arbeitsstunden pro Kreditpunkt** entspricht dies einem Gesamtaufwand von ungefähr **225–270 Stunden pro Person** über die gesamte Veranstaltung.
Marco Grawunder 10.1 17
Marco Grawunder 12.1 18 {{info}}
19 Die Stundenzahl ist eine **Planungs- und Orientierungsgröße**, kein Bewertungsschema. Eine hohe Zahl gebuchter Stunden führt nicht automatisch zu einer besseren Bewertung. Entscheidend sind unter anderem Qualität, Schwierigkeit, Verantwortung und Ergebnis der geleisteten Arbeit.
20 {{/info}}
Marco Grawunder 10.1 21
Marco Grawunder 12.1 22 Der Umfang der Aufgabenstellung ist bewusst so gewählt, dass Priorisierung notwendig ist. Ziel ist nicht, alle denkbaren Funktionen umzusetzen, sondern den verfügbaren Aufwand sinnvoll auf die wichtigen Anforderungen zu verteilen. Die Gruppengröße wird bei der Bewertung der Gruppenleistung berücksichtigt; eine kleinere Gruppe muss daher nicht automatisch denselben Gesamtumfang wie eine größere Gruppe erreichen.
Marco Grawunder 10.1 23
Marco Grawunder 12.1 24 Die Arbeitszeit sollte möglichst kontinuierlich über das Projekt verteilt werden. Erfahrungsgemäß entstehen besonders vor Präsentationen und Abgaben Belastungsspitzen, wenn notwendige Arbeiten zu lange aufgeschoben werden.
Marco Grawunder 10.1 25
Marco Grawunder 12.1 26 Die dokumentierten Arbeitszeiten dienen insbesondere dazu,
Marco Grawunder 10.1 27
Marco Grawunder 12.1 28 * die Arbeitsverteilung innerhalb der Gruppe sichtbar zu machen,
29 * Über- oder Unterlast frühzeitig zu erkennen,
30 * individuelle Beiträge nachvollziehen zu können und
31 * Schätzungen und tatsächlichen Aufwand vergleichen zu können.
Marco Grawunder 10.1 32
33 = Bewertung: Gruppennote =
34
35 Die folgenden Dinge gehen in die Gruppennote ein (gültig ab Start WS 2019, bei allen anderen gilt Inhalt der Präsentation):
36
37 * Produkt, d.h. Software und zugehörige Dokumentation wie JavaDoc, Installationsanleitung, Wartungsanleitung (ca. 50 %)
38 * Testen inkl. Dokumentation (ca. 10%)
39 * Software Entwurfsdokumente: Anforderungsanalyse und Entwurfsbeschreibung (ca. 20%)
40 * Vorgehen und Arbeiten im Team (Scrum Prozess), Kommunikation, Projektmanagement (ca. 10 %)
41 * Präsentationen/Abnahme (ca. 10 %)
42 * **Natürlich fließt dabei die Gruppengröße auch in die Bewertung ein.**
43
Marco Grawunder 11.1 44 **Hinweis: Die Dokumentation kann dabei typischerweise in einem einzelnen Dokument in unterschiedlichen Kapiteln erfolgen. Siehe auch [[Anforderungen Dokumentation>>doc:Main.Dokumentation.WebHome||anchor="HAnforderungen:Dokumentation"]]**
Marco Grawunder 10.1 45
46 = Kriterien für Gruppennoten =
47
48 Im Folgenden findet sich eine Übersicht über die Kriterien, die für die Gruppenbewertung herangezogen werden. Die Kriterien sind dabei nach den unterschiedlichen Teilzielen geordnet.
49
Marco Grawunder 20.1 50 {{expandable summary="== Dokumente: Anforderungsdefinition und Analyse bzw. Entwurf =="}}
Marco Grawunder 10.1 51 **Grundsätzliche Kriterien**
52
53 * Aufbau
54 * Struktur
55 * Nachvollziehbarkeit
56 * Vollständigkeit
57 * Konsistenz
58 * Grammatik, Rechtschreibung und Sprache
59 * Präzision der Darstellung
60 * Begründungen von Entscheidungen
61
62 **Kriterien für einzelne Diagramme**
63
64 **Anwendungsfälle**
65
66 * Sind alle Akteure (Aufgaben/Rechte) identifiziert und benannt?
67 * Lässt sich jede Anforderung einer Gruppe von Akteuren zuordnen?
68 * Sind alle Anforderungen in Form von Anwendungsfällen dokumentiert?
69 * Ist das Anwendungsfalldiagramm übersichtlich und aussagekräftig? Stimmt es mit den Anwendungsfällen überein (Konsistenz)?
70 * Ist die Benennung der Anwendungsfälle intuitiv verständlich?
71 * Sind die Beschreibungen der Anwendungsfälle ausreichend/vollständig (Analysemodell/Prototyp)?
72 * Sind alle nichtfunktionalen Anforderungen dokumentiert?
73
74 **Klassendiagramme**
75
76 * Ist für jede Anforderung klar, welche (Eingabe-)Daten notwendig sind und welche (Ausgabe-)Daten entstehen?
77 * Sind alle in den Anwendungsfällen benötigten Objekte auch im Klassendiagramm enthalten?
78 * Werden alle Objekte auch tatsächlich von Anwendungsfällen benötigt?
79 * Gibt es Widersprüche zwischen Attributen im Klassendiagramm und in den Anwendungsfällen?
80 * Liegen für alle Klassen verständliche Beschreibungen vor?
81 * Gibt es eine sinnvolle Einteilung in Grenz-, Entitäts- und Steuerungsobjekte?
82 * Wird das MVC-Pattern korrekt umgesetzt?
83 * Sind die Namen für die Objekte sinnvoll gewählt?
84 * Fehlen Assoziationen? Gibt es zu viele? Stimmen die Multiplizitäten?
85 * Wie lesbar ist das Klassendiagramm?
86 * Wie gut sind die Namen im Klassendiagramm gewählt?
87 * Wie gut wird die Vererbung eingesetzt?
88
89 **Sequenzdiagramme**
90
91 * Werden die Sequenzdiagramme richtig eingesetzt? (Nutzer ~-~-> Grenzobjekte ~-~-> Steuerungsobjekt)
92 * Können die Sequenzdiagramme als Basis für die weiteren Schritte dienen?
93 * Führen die Interaktionen im Sequenzdiagramm auch zu einer Änderung im Modell?
94 * Sind die Interaktionen im Sequenzdiagramm möglich, d.h. gibt es ggf. passende Assoziationen und Methoden im Klassendiagramm?
95 * Gibt es Widersprüche zum Klassendiagramm?
96
97 **Speziell auf den Entwurf bezogen**   
98
99 * Werden die Entwurfsziele genannt und gut motiviert, d.h. vor allem gegenüber anderen Entwurfszielen gewichtet?   
100 * Wie gut ist die Systemzerlegung in Module bzgl.  
101 ** Kopplung: Wie häufig kreuzen Assoziationen die Modulgrenzen?   
102 ** Kohäsion: Wie gut passen die Klassen eines Moduls zusammen? Wie viele Klassen enthält ein Modul? Müssten weitere Untermodule gebildet werden?   
103 * Wie gut wird eingegangen auf:  
104 ** Abbildung auf Hardware-/Softwarekomponenten   
105 ** Management von persistenten Daten   
106 ** Zugriffskontrolle und Sicherheit   
107 ** Globaler Kontrollfluss   
108 ** Randbedingungen   
109 * Sind die Subsystemdienste ausreichend beschrieben?  
110
111 **Glossar**   
112
113 Wie gut ist das „dokumentenübergreifende" Glossar?   
Marco Grawunder 18.1 114 {{/expandable}}
Marco Grawunder 10.1 115
Marco Grawunder 21.1 116 {{expandable summary="== Produkt =="}}
117 **Quellcode allgemein**   
Marco Grawunder 18.1 118
Marco Grawunder 10.1 119 * Wie gut ist der Code nachvollziehbar?   
120 * Wie gut ist der Code erweiterbar?   
121 * „Riecht" der Code? (Fowler) u.a.:  
122 ** Redundanter Code/Magic Numbers   
123 ** Unklarer Zweck   
124 ** Zu viele Kommentare, Große Methoden/Klassen, Switch Statements, wenige Schnittstellen   
125 * Sinnvolle Verwendung der Vererbung (Siehe auch Analyse)   
126 * In wieweit stimmt der Quellcode mit dem Entwurf überein?   
127 * Wurde das MVC/P-Muster konsequent weiterverfolgt?   
128 * Wie sieht es mit anderen Mustern aus?   
129 * Welche werden eingesetzt?   
130 * Weitere Dokumente   
131 * Benutzerhandbuch   
132 * Wartungs-/Installationshandbuch   
133
134 **Prototyp**   
135
136 * Werden die Regeln und allgemeinen zu Semesterbeginn genannten notwendigen Anforderungen vollständig und korrekt umgesetzt?   
137 * Werden optionale Anforderungen umgesetzt? Wenn ja, wie gut?   
138 * Wie sieht es mit nichtfunktionalen Umsetzungen aus?  
139 ** Robustheit   
140 ** Bedienbarkeit   
141 ** Nachvollziehbarkeit   
142 ** Spielspaß   
143 ** Sicherheit   
144 * Wie originell ist die Adaption?   
145 * Wie gut sind das Design und die GUI?   
146
147 **Testen**   
148
149 * Welche Arten von Tests liegen vor?  
150 ** JUnit   
151 ** Manuelle Tests   
152 ** Integrations-/Endtests   
153 * Wie gut sind die Tests dokumentiert?   
154 * Wie gut decken die Tests den Code ab?   
155 * Wie gut sind die Tests gewählt?   
156 * Wurden Code-Reviews durchgeführt?   
157 * Wie gut sind die dokumentiert?   
158
159 **Projektmanagement/Vorgehen und Arbeiten im Team**   
160
161 * Wie gut wurde der Scrum Prozess umgesetzt?
162 ** Sprints
163 ** Backlog
164 ** Sprintlog
165 ** Planung
166 ** Review
167 ** Retrospektive
168 * Gibt es dokumentierte Meilensteine?   
169 * Gibt es eine dokumentierte Planung von Aufgaben mit Zuordnungen zu Personen?   
170 * Wurde ein Projekttagebuch geführt in das alle Änderungen der Planung eingetragen wurden?   
171 * Wie wird kommuniziert?   
172 * Protokolle der Treffen und Kontrolle der Einhaltung der Festlegungen?   
173 * Umgang mit Problemen/Konflikten?   
174 * Gibt es Maßnahmen, wenn die Arbeit im Team nicht funktioniert?   
175 * Wird die Arbeit klar und gerecht verteilt?   
176 * Welche Tools werden eingesetzt? Werden diese auch sinnvoll verwendet?
Marco Grawunder 21.1 177 {{/expandable}}
Marco Grawunder 10.1 178
Marco Grawunder 21.1 179 {{expandable summary="== Präsentationen =="}}
Marco Grawunder 10.1 180 **Allgemeines zum Vortrag**   
181
182 **Aufbau/Gliederung:**   
183
184 (++) Logisch, klar erkennbar, systematisch, folgerichtig   
185
186 (~-~-) Sprunghaft, unsystematisch, zusammenhangslos   
187
188 **Qualität**   
189
190 (++) Wesentliche Informationen und Zusammenhänge   
191
192 (~-~-) wenige Substanz, zusammenhanglos   
193
194 **Rechtschreibung**   
195
196 (~-~-) Fehler bei Rechtschreibung und Grammatik   
197
198 **Korrektheit**   
199
200 (++) Gesamte Präsentation inhaltlich korrekt, keine faktischen Fehler   
201
202 (~-~-) Der Inhalt ist verwirrend und enthält mehrere faktische Fehler   
203
204 **Quantität**   
205
206 (++) angemessen   
207
208 (~-~-) zu kurz/zu lang, zu viele/zu wenige Informationen   
209
210 **Sachwissen**   
211
212 (++) souveräner Vortrag, bei Nachfragen flexible Reaktionen möglich, kompetente Antworten   
213
214 (~-~-) Vortrag meist abgelesen, bei Nachfragen schnell aus dem Konzept zu bringen, unsicher   
215
216 **Sprachliche Qualität**   
217
218 **Welche der folgenden Aspekte wurden betrachtet:**   
219
220 * Struktur der Gruppe   
221 * Konzepte/Ideen: Hier sind Begründungen und Motivation sowie die Betrachtung von Alternativen wichtig   
222 * Projektmanagement   
223 * Testen   
224 * Einblicke in die Software   
225 * Präsentation eines Prototyps. Hier sind Moderation spezielle Szenarien sehr hilfreich   
226 * Dokumentation von Problemen/Fehlern   
227 * Allgemeine Reflexion über sich selbst (die Gruppe) und das Projekt   
228
229 **Weitere Aspekte**
230
231 * Sind die Schwerpunkte gut gesetzt?   
232 * Verhältnismäßigkeit von verbrauchter Zeit und inhaltlicher Bedeutung?   
233 * Wurden wichtige Aspekte mit der entsprechenden Tiefe behandelt?   
234 * Wie interessant wurde die Vorstellung gestaltet? Wie war der allgemeine Ablauf, das ganze drum herum? 
235 * Wie verständlich wurden die Inhalte präsentiert? Zielgruppenkonformität?   
236 * Wie waren die Anlagen/Handouts etc. gestaltet?   
237 * Sind auf der DVD alle bewertungsrelevanten Unterlagen vorhanden und zum Zeitpunkt der Abnahme aktuell?   
238 * Diskussion/Reaktion auf Fragen
Marco Grawunder 21.1 239 {{/expandable}}
240
Marco Grawunder 10.1 241 = Bewertung: Einzelnote =
242
Marco Grawunder 12.1 243 {{info}}
244 **Wichtig:** Die Zahl der gebuchten Stunden ist **kein direktes Bewertungskriterium für die Note**. Sie ist ein Indikator für Arbeitsumfang und Arbeitsverteilung. Für die Einschätzung werden insbesondere Inhalt, Qualität, Schwierigkeit, Verantwortung und Nachvollziehbarkeit der individuellen Beiträge betrachtet.
245 {{/info}}
246
Marco Grawunder 10.1 247 * Gruppensitzungen (Anwesenheitspflicht!)
248 ** Das SWP ist massiv auf Zusammenarbeit ausgerichtet. Aus diesem Grund muss ich leider eine Anwesenheit verlangen
249 ** Wer drei mal **unentschuldigt** fehlt, kann nicht mehr erfolgreich bestehen. Wer sechs mal **entschuldig** fehlt, kann ggf. nach einem Gespräch bei mir weiter teilnehmen.
250 ** Regelmäßige und aktive Beteiligung
251 ** Jeder muss mindestens einen Kurzvortrag gehalten haben (z.B. Einzelaufgabe oder Präsentation eines Untergruppenkonzeptes)
Marco Grawunder 17.1 252 * [[Einzelleistungen und Einzelaufgabe>>doc:Main.Projektarbeit.WebHome||anchor="HIndividuelleVerantwortungsbereicheundEinzelaufgaben"]]
Marco Grawunder 10.1 253 ** Regelmäßige Erstellung von Software und Dokumenten (Test, Präsentation von Ergebnissen, Einhaltung von Standards/Richtlinien, …), Engagement, Moderation
254 ** im Rahmen des Projekts, u. a. Projektplanung
255 ** **WICHTIG**: Sorgen Sie dafür, dass Ihre **Leistung identifizierbar** ist,
256 *** d.h. Commits sollten auch im zentralen Repository landen (der Branch muss ja nicht gemergt werden) und beim Pairprogramming sollte sich auch der Comittende ändern. Nur dabeizusitzen ist keine bewertbare Leistung!
257 *** Buchen Sie sinnvoll Ihre Stunden. Verwenden Sie möglichst wenige "unspezifische" Buchungen wie Gruppensitzung (wenn hier z.B. gemeinsam entwickelt worden ist) und Organisatorisches.
258 *** Auch wenn es im Bitbucket eine Darstellung der Menge der Commits gibt, ist dies alleine kein Bewertungskriterium. Es wird immer geschaut, was war **Inhalt des Commits**, d.h. wie umfangreich und wie komplex war die zu lösende Aufgabe. Es ist für die Tutoren nicht schön, wenn sie hunderte von "Scheincommits" durchgehen, die offensichtlich nur gemacht werden, um die Commit-Anzahl zu erhöhen!
259 * Stundenbuchungen
260 ** Um die Arbeitslast möglichst transparent zu machen und im Idealfall auch gleichmäßig zu verteilen, ist es notwendig, die Stunden, die gemacht werden entsprechend zu buchen.
261 ** Dabei sollte JEDE Tätigkeit, die in Zusammenhang mit der Veranstaltung steht, also auch alle Vorlesungen und Gruppensitzungen, auch gebucht werden. Dabei gehen wir natürlich davon aus, dass nur tatsächliche Zeiten gebucht werden, d.h. wenn man gar nicht zur VL geht oder die geplante 90 Minuten-Sitzung nur 30 Minuten gedauert hat, muss das entsprechend berücksichtig werden.
262 ** Die Stundenbuchungen dienen den Tutoren auch für die Einschätzungen. Dabei ist natürlich zum einen der Umfang relevant, aber auch, was gemacht worden ist. Deswegen bitte möglichst wenig auf allgemeine Tasks buchen (Beispiel: Man hat eine gemeinsame Programmiersitzung gemacht, dann nicht "Programmiersitzung" buchen, sondern auf die konkreten Tickets, die man bearbeitet hat).
Marco Grawunder 13.1 263 ** Krankheitsbedingte Fehlzeiten sollten in einem gesonderten Ticket dokumentiert werden,.
Marco Grawunder 10.1 264 ** Stundenbuchungen sind Vertrauenssache, allerdings können (bewusst) falsche Buchungen als Täuschungsversuch gesehen werden!
265 * [[Kriterien Einzelnote>>doc:Main.Bewertung.WebHome||anchor="HKriterienfFCrEinzelnote"]]
266 * Es gibt im Laufe der Zeit 4 Einschätzungen (Einzelleistungen) zur Orientierung: **Wenn eine Einschätzung davon F ist und es keine guten Gründe (→ Gespräch mit mir) dafür gibt, kann das Modul nicht mehr bestanden werden**.
267 * Die Einschätzung bezieht sich dabei auf die **Gruppengesamtleistung**:
Marco Grawunder 12.1 268 ** **Ü**: Die Leistung liegt über der durchschnittlichen Leistung der Gruppe. Dies kann dabei sowohl knapp drüber, als auch deutlich darüber liegen. Gespräche mit dem Tutor können hier helfen.
Marco Grawunder 10.1 269 ** **D**: Die Leistung liegt in etwa auf Gruppenniveau
Marco Grawunder 12.1 270 ** **U**: Die Leistung ist schlechter als das Gruppenniveau. Dies kann dabei knapp, als auch deutlich darunter liegen. Gespräche mit dem Tutor können hier helfen.
Marco Grawunder 10.1 271 ** **N**: Die Leistung ist nicht mehr ausreichend, aber es gibt eine letzte Warnung. Normalerweise gibt es keine zwei N im SWP. Gedacht ist diese Einschätzung für Fälle, in denen man sieht, dass grundsätzlich das Potential für eine erfolgreiche Teilnahme vorhanden ist, dieses Potential aber gerade nicht abgerufen wird.
272 **F**: Die Leistung ist ungenügend. Eine erfolgreiche Teilnahme am Modul ist i.d.R. nicht mehr möglich. I.d.R. wird es nicht sofort ein F geben, wenn die Leistung aber so ungenügend ist, dass keine erfolgreiche Teilnahme zu erwarten ist, kann es aber sofort ein F geben. Dies kann auch als Hinweis verstanden werden, dass man die eigenen Fähigkeiten, die grundlegend für das SWP sind, noch einmal an anderer Stelle trainieren sollte.
273 * Hinweise, um Missverständnisse vorzubeugen:
274 ** Die Einschätzungen werden **durch die Tutoren** auf der Basis von dokumentierten Leistungen und dem Verhalten in den Gruppensitzungen vorgenommen und mit mir abgesprochen.
275 ** Wer mit seiner Einschätzung nicht einverstanden ist, kann dies natürlich zunächst mit dem Tutor klären. Sollte hierbei keine Einigung erfolgen können, sollte es ein klärendes Gespräch mit mir geben, dafür dann bitte überprüfbare Nachweise mitbringen.
276 ** **Die Einschätzung ist keine Note**, sondern beschreibt nur die Leistung **im Vergleich zum Rest der Gruppe** (Ü,D,U). Wenn die Leistung nicht mehr ausreichend ist, gibt es i.d.R. als "Warnung" ein N und wenn es keine deutliche Verbesserung der Leistung gibt ein F.
277 ** In letzter Zeit kommt bei N/F Einschätzungen hin und wieder der Satz "//Aber ich habe doch was getan!//". Dazu sei als Analogie das Bestehen einer Klausur angeführt. Hier muss ja auch i.d.R. mindestens 40% (hin und wieder auch 50%) der Klausuraufgaben korrekt bearbeitet werden. Da fällt man also auch durch, selbst wenn man was getan hat. Das gleiche gilt für das Softwareprojekt. Aus diesem Grund sind Einschätzungen N/F auch nicht direkt miteinander vergleichbar, da hier eine immense Spanne abgedeckt wird.
278 ** Die Tendenz der Einschätzungen ist wichtig! Es wird i.d.R. eine bessere Note geben, wenn sich die Leistung verbessert und eine schlechtere, wenn sich die Leistung verschlechtert, d.h. z.B. N,U,D,D führt zu einer besseren Note als D,D,U,N
279 ** Da die Einschätzungen keine Noten sind, findet auch keine "Durchschnittsberechnung" am Ende statt. Es wird zur Ermittlung der finalen Note noch einmal über das gesamte Projekt geschaut und die Leistung der einzelnen Mitglieder miteinander verglichen. Die Zwischeneinschätzungen sind dabei zwar ein wichtiger Indikator, aber nicht alleine aussagekräftig.
280 ** Noten folgen **keiner mathematischen Rundungslogik**! Wenn die Gruppennoten bspw. eine 2,2 ist und man genau auf dem Durchschnitt liegt, wird die Endnote i.d.R eher eine 2,3 sein. Man kann das leicht auf Prozente in einer Klausur übertragen:  Wenn 80% für das Erreichen einer 2,0 notwendig sind, dann wären 79% zwar sehr dicht dran, aber trotzdem nur eine 2,3, da die Grenze für die bessere Note nicht überschritten worden ist.
Marco Grawunder 12.1 281 ** [[Aufwand SWP>>doc:Main.Bewertung.WebHome||anchor="HAufwand"]], d.h. 225h – 270h (man rechnet 25-30 h pro KP). Wenn man das ganze durch vier teilt, ist man beim ungefähren Anteil pro Bewertungszeitraum: 56,25 - 67,5 h. Wenn man hier jetzt 20% abzieht ist man bei mindestens 45 h pro Bewertungszeitraum. Darunter gibt es in der Regel ein N.
Marco Grawunder 10.1 282 ** Es ist **nicht** so, dass automatisch alle mit einem D die Gruppennote bekommen. Grundsätzlich ist das natürlich die Idee, funktioniert aber nur, wenn die Leistung auch im Wesentlich von allen Personen der Gruppe erbracht worden ist. Es gibt aber hin und wieder Fälle, in denen **wenige Einzelpersonen** das Ergebnis sehr nach vorne bringen. Diese Einzelpersonen bekommen dann oft ein Ü und andere, die schlechter sind ein D. In solchen Fällen, ist es so, dass man mit dem D i.d.R. eine schlechtere Note als die Gruppennote bekommen wird. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich Personen darauf **ausruhen** können, dass ein sehr guter (kleinerer) Teil der Gruppe massiv das Ergebnis bestimmt.
283
Marco Grawunder 22.1 284 {{expandable summary="= Kriterien für Einzelnote ="}}
Marco Grawunder 10.1 285
286 |(% colspan="3" %)**Mitarbeit und Individualleistung**
287 |Hat die Person ausreichend selbstständig programmiert
288 (auch: sinnvolle Commit-Messages, Kommentare, …)?|+ OOOOO -|
289 |Hat die Person ausreichend Dokumentation
290 (u.a. Diagramme, JavaDoc) geleistet?|+ OOOOO -|
291 |Hat die Person ausreichend Qualitätssicherung (u.a. Tests) geleistet?|+ OOOOO -|
292 |Wie komplex ist die geleistete Arbeit?|1-10|
293 |Welche wesentlichen Aufgaben und Bestandteile
294 hat die Person für das Projekt beigesteuert?|Freitext|
295 |Welche Qualität haben die verfassten Protokolle (verständlich, Gliederung, …)?|Freitext|
296 | | |
297 |(% colspan="3" %)**Beteiligung in der Sitzung**
298 |Wie gut ist die Qualität der Beiträge?|+ OOOOO -|
299 |Wie häufig ist die Beteiligung (Quantität)?|+ OOOOO -|
300 |Werden eigene Ideen und Vorschläge eingebracht?|+ OOOOO -|
301 |Weitere Bemerkungen (nicht zuhören, andere nicht ausreden
302 lassen, Nebengespräche, …):|Freitext|
303 | | |
304 |(% colspan="3" %)**Moderation**
305 |Gibt es eine sinnvolle Tagesordnung?|Ja/Nein|
306 |Wird (mindestens am Ende) nach weiteren Tagespunkten gefragt?|Ja/Nein|
307 |Geht der Moderator auf Anregungen und Wünsche der Gruppe ein?|Ja/Nein|
308 |Kommt der Protokollant mit bzw. achtet der Moderator darauf?|Ja/Nein|
309 |Achtet der Moderator auf die Zeit?|+ OOOOO -|
310 |Unterstützt der Moderator die Gruppendiskussion
311 (immer nur ein Thema gleichzeitig, wird jede Diskussion mit einem
312 Ergebnis abgeschlossen, werden Störungen beseitigt,
313 werden komplexe Diskussionen strukturiert, ...)?|Freitext|
314 | | |
315 |(% colspan="3" %)**Verlässlichkeit**
316 |Werden die eigenen Aufgaben erledigt? Werden persönliche Deadlines eingehalten bzw. 
317 werden Probleme rechtzeitig kommuniziert?|+ OOOOO -|
318 |Ist die Person in der Sitzung anwesend
319 (bzw. entschuldigt abwesend) und pünktlich?|+ OOOOO -|
320 |Hält sich die Person an Gruppenstandards und Vereinbarungen?|+ OOOOO -|
321 | | |
322 |(% colspan="3" %)**Soziale Kompetenz**
323 |Zeigt die Person Kommunikationsbereitschaft?|+ OOOOO -|
324 |Legt die Person Sachlichkeit an den Tag?|+ OOOOO -|
325 |Ist die Person kritikfähig (konstruktiv Kritik geben und annehmen)?|+ OOOOO -|
326 |Wird versucht, andere Personen / die Gruppe mit einzubeziehen?
327 Oder versucht die Person, Probleme "auf eigene Faust" zu lösen?|+ OOOOO -|
328 | | |
329 |(% colspan="3" %)**Stundenbuchungen**
330 |Wie viele Stunden hat die Person für das Projekt gearbeitet?|Zahl|
331 |Stimmt das Verhältnis von gebuchten Stunden u. geleisteter Arbeit?|+ OOOOO -|
332 |Wie ist die Qualität der Stundenzettel an sich
333 (pünktlich, vollständig, nachvollziehbar, …)?|Freitext|
334 | | |
335 |(% colspan="3" %)**Entwicklung**
336 |Wie hat sich die Person über den Verlauf
337 des Bewertungszeitraums entwickelt?|Freitext|
338 | | |
339 |(% colspan="3" %)**Kurzvortrag**
340 |Thema des Kurzvortrags:| |
341 |Wird der Bezug des Themas zum Projekt hergestellt?|+ OOOOO -|
342 |Wurde die Zeit (~~ 10 Minuten) sinnvoll genutzt?|+ OOOOO -|
343 |Wurde der vermittelte Inhalt verständlich aufbereitet?|+ OOOOO -|
344 |Sind Folien (falls verwendet) gut lesbar (und durchnummeriert)?|+ OOOOO -|
345 |Werden die Inhalte erklärt und nicht nur von Folien abgelesen?|+ OOOOO -|
346 |Ist der Vortrag sinnvoll gegliedert?|+ OOOOO -|
347 |Wird das Thema kritisch betrachtet, Vor- u. Nachteile beleuchtet,...?|+ OOOOO -|
348 |Wird die vorgestellte Theorie auch praktisch angewendet
349 bzw. die Praxis gezeigt?|+ OOOOO -|
350
Marco Grawunder 22.1 351 {{/expandable}}
352
Marco Grawunder 10.1 353 = Bewertungszeiträume =
354
355 **sind jeweils sieben Wochen: Die VL-freie Zeit kann genutzt werden, um "Bonus" zu sammeln.**
356
357 1. Start des Semesters bis Ende erste Dezemberwoche (oder so, dass es 7 Wochen sind)
358 1. bis Ende des Semesters
359 1. 01.04. - Ende der Woche in der der 21.05. ist (oder so, dass es 7 Wochen sind)
360 1. bis Ende des Semesters