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20 20  Es wird oft gesagt, dass 9 KP für das Software Projekt zu wenig sind. Hier liegt leider ein kleines Missverständnis vor. Das SWP sollte (so ist es zumindest geplant) so ausgelegt sein, dass ein durchschnittlicher Studierender mit den Kenntnissen die als Vorerfahrung verlangt werden mit dem Aufwand von 9 KP (also rund 250 Stunden) in der Lage sein sollte das Modul zu bestehen.
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22 -Das ganze ist immer relativ einfach zu definieren, wenn es keine Gruppenarbeit ist, dann kann man den Aufwand für das Modul auf eine einzelne Person ausrichten. Wir haben nun aber im SWP die Besonderheit, dass es Gruppenarbeit ist, und zwar keine einfache Gruppenarbeit mit 2 oder 3 Personen sondern mit bis zu 13.
22 +Das ganze ist immer relativ einfach zu definieren, wenn es keine Gruppenarbeit ist, dann kann man den Aufwand für das Modul auf eine einzelne Person ausrichten. Wir haben nun aber im SWP die Besonderheit, dass es Gruppenarbeit ist, und zwar keine einfache Gruppenarbeit mit 2 oder 3 Personen sondern mit bis zu 8.
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24 -Ich muss nun die Aufgabe so definieren, dass alle 13 Personen dieser Gruppe die Chance bekommen können, die 9 KP auch leisten zu können, d.h. es muss soviel "Arbeit" da sein, dass niemand aufgrund von fehlenden Aufgaben nichts für das Modul sinnvolles tun kann. Da es nun aber vorkommt, dass Personen nicht so gut mitziehen können oder wollen oder dass Personen das Modul abbrechen, könnte der Eindruck entstehen, dass die Gruppe mit weniger Personen das selbe leisten muss, wie eine Gruppe mit voller Besetzung. Das ist nicht der Fall! Bei der Bewertung der Gruppenleistung wird auch die Größe der Gruppe für die finale Bewertung herangezogen. Dabei ist ergänzend noch zu sagen, dass mit der Größe der Gruppe auch der Koordinierungsaufwand steigt. Es ist also nicht so, dass eine größere Gruppe automatisch linear mehr schafft.
24 +Ich muss nun die Aufgabe so definieren, dass alle 8 Personen dieser Gruppe die Chance bekommen können, die 9 KP auch leisten zu können, d.h. es muss soviel "Arbeit" da sein, dass niemand aufgrund von fehlenden Aufgaben nichts für das Modul sinnvolles tun kann. Da es nun aber vorkommt, dass Personen nicht so gut mitziehen können oder wollen oder dass Personen das Modul abbrechen, könnte der Eindruck entstehen, dass die Gruppe mit weniger Personen das selbe leisten muss, wie eine Gruppe mit voller Besetzung. Das ist nicht der Fall! Bei der Bewertung der Gruppenleistung wird auch die Größe der Gruppe für die finale Bewertung herangezogen. Dabei ist ergänzend noch zu sagen, dass mit der Größe der Gruppe auch der Koordinierungsaufwand steigt. Es ist also nicht so, dass eine größere Gruppe automatisch linear mehr schafft.
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26 26  Also, ich versuche immer eine Aufgabe zu finden, die sich so flexibel erweitern oder einschränken lässt, dass die ganze Gruppe etwas zu tun hat, aber Einzelne nicht mehr tun sollen. Das klappt zugegebenermaßen mal mehr und mal weniger, ist aber immer mein Bemühen. Die Stunden die aufgeschrieben werden sollen, sollen auch dazu dienen, zu sehen, wieviel Aufwand tatsächlich geleistet wird. Ich gehe davon aus, dass die Stunden korrekt sind, da sie auch essentiell für die Bewertung sind. In den letzten Jahren gab es tatsächlich immer einige Studierende, den Aufwand nach oben übertroffen haben (und zwar teilweise deutlich). Das war aber in der Summe der Teilnehmer immer nur ein kleinerer Teil. Die meisten Studierenden waren tatsächlich eher deutlich unterhalb des vorgegebenen Aufwands.
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34 34  Was final noch dazukommt: Typischerweise schaffen es nicht alle, gleichmäßig die ganze Zeit an dem Modul zu arbeiten (wenn man mal 28 VL-Wochen nimmt, kommt man übrigens auf eine wöchentliche Arbeitsbelastung von ca. 9-10 Stunden für das Modul und der Besuch einer VL oder des Gruppensitzung decken davon je gerade mal 1,5 h ab) kommt es gerade vor Präsentationen zu erhöhtem Aufwand und der bleibt deutlich nachhaltiger im Kopf hängen, als die 3 Wochen in denen man mal nur so 2-3 h gemacht hat.
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37 37  Hier noch mal etwas zum Thema Credit-Points: [[https:~~/~~/www.zeit.de/studium/studienfuehrer-2010/studium-bachelor-leitfaden/seite-3>>url:https://www.zeit.de/studium/studienfuehrer-2010/studium-bachelor-leitfaden/seite-3]]
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39 39  = Bewertung: Gruppennote =
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269 269  ** **D**: Die Leistung liegt in etwa auf Gruppenniveau
270 270  ** **U**: Die Leistung ist schlechter als das Gruppenniveau. Dies kann dabei knapp, als auch deutlich drunter liegen. Gespräche mit dem Tutor können hier helfen.
271 271  ** **N**: Die Leistung ist nicht mehr ausreichend, aber es gibt eine letzte Warnung. Normalerweise gibt es keine zwei N im SWP. Gedacht ist diese Einschätzung für Fälle, in denen man sieht, dass grundsätzlich das Potential für eine erfolgreiche Teilnahme vorhanden ist, dieses Potential aber gerade nicht abgerufen wird.
272 -**NEU: Bei einem N gibt es ein Gespräch mit mir.**
273 -** **F**: Die Leistung ist ungenügend. Eine erfolgreiche Teilnahme am Modul ist i.d.R. nicht mehr möglich. I.d.R. wird es nicht sofort ein F geben, wenn die Leistung aber so ungenügend ist, dass keine erfolgreiche Teilnahme zu erwarten ist, kann es aber sofort ein F geben. Dies kann auch als Hinweis verstanden werden, dass man die eigenen Fähigkeiten, die grundlegend für das SWP sind, noch einmal an anderer Stelle trainieren sollte.
271 +**F**: Die Leistung ist ungenügend. Eine erfolgreiche Teilnahme am Modul ist i.d.R. nicht mehr möglich. I.d.R. wird es nicht sofort ein F geben, wenn die Leistung aber so ungenügend ist, dass keine erfolgreiche Teilnahme zu erwarten ist, kann es aber sofort ein F geben. Dies kann auch als Hinweis verstanden werden, dass man die eigenen Fähigkeiten, die grundlegend für das SWP sind, noch einmal an anderer Stelle trainieren sollte.
274 274  * Hinweise, um Missverständnisse vorzubeugen:
275 275  ** Die Einschätzungen werden **durch die Tutoren** auf der Basis von dokumentierten Leistungen und dem Verhalten in den Gruppensitzungen vorgenommen und mit mir abgesprochen.
276 276  ** Wer mit seiner Einschätzung nicht einverstanden ist, kann dies natürlich zunächst mit dem Tutor klären. Sollte hierbei keine Einigung erfolgen können, sollte es ein klärendes Gespräch mit mir geben, dafür dann bitte überprüfbare Nachweise mitbringen.
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280 280  ** Noten folgen **keiner mathematischen Rundungslogik**! Wenn die Gruppennoten bspw. eine 2,2 ist und man genau auf dem Durchschnitt liegt, wird die Endnote i.d.R eher eine 2,3 sein. Man kann das leicht auf Prozente in einer Klausur übertragen:  Wenn 80% für das Erreichen einer 2,0 notwendig sind, dann wären 79% zwar sehr dicht dran, aber trotzdem nur eine 2,3, da die Grenze für die bessere Note nicht überschritten worden ist.
281 281  ** [[Aufwand SWP>>doc:Main.Anforderungen Software.WebHome||anchor="HAnforderungen:Aufwand"]], d.h. 225h – 270h (man rechnet 25-30 h pro KP). Wenn man das ganze durch vier teilt, ist man beim ungefähren Anteil pro Bewertungszeitraum: 56,25 - 67,5 h. Wenn man hier jetzt 20% abzieht ist man bei mindestens 45 h pro Bewerungszeitraum. Darunter gibt es in der Regel ein N.
282 282  ** Es ist **nicht** so, dass automatisch alle mit einem D die Gruppennote bekommen. Grundsätzlich ist das natürlich die Idee, funktioniert aber nur, wenn die Leistung auch im Wesentlich von allen Personen der Gruppe erbracht worden ist. Es gibt aber hin und wieder Fälle, in denen **wenige Einzelpersonen** das Ergebnis sehr nach vorne bringen. Diese Einzelpersonen bekommen dann oft ein Ü und andere, die schlechter sind ein D. In solchen Fällen, ist es so, dass man mit dem D i.d.R. eine schlechtere Note als die Gruppennote bekommen wird. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich Personen darauf **ausruhen** können, dass ein sehr guter (kleinerer) Teil der Gruppe massiv das Ergebnis bestimmt.
281 +** Es kommt in letzter Zeit ab und an die Anmerkung bei einem N/F, dass man doch "was getan" hätte. Ich muss dann öfter sagen, dass man aber auch genug tun muss. So
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284 284  = Kriterien für Einzelnote =
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