Wiki source code of Basisprojekt

Last modified by Marco Grawunder on 2026/09/08 10:20

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1 [[image:Main.Organisatorisches.WebHome@softwareprojekt_logo_transparent.png||alt="SoftwareprojektLogo.png" data-xwiki-image-style-alignment="end" height="136" width="309"]]
2
3 {{info}}
4 **Worum geht es auf dieser Seite?**
5
6 Diese Seite erklärt den **Einstieg in das bereitgestellte Basisprojekt** und die darin verwendete Client-Server-Kommunikation. Behandelt werden insbesondere Einrichtung und Build, Spring, REST/OpenAPI, DTOs sowie WebSockets/STOMP.
7
8 Das Basisprojekt verwendet mindestens **Java 21**. Screenshots können sich bei neueren Versionen optisch unterscheiden.
9 {{/info}}
10
11 {{toc/}}
12
13
14 = Basisprojekt mit IntelliJ einrichten =
15
16 [[image:1755245956916-184.png]]
17
18 == Repository klonen ==
19
20 {{warning}}
21 Im Screenshot wird teilweise das globale Basisprojekt gezeigt. **Verwenden Sie für die Arbeit das bereits für Ihre Gruppe angelegte Repository.**
22 {{/warning}}
23
24 Sie finden die Clone-URL wie folgt:
25
26 * Loggen Sie sich auf [[https:~~/~~/gitlab.swl.informatik.uni-oldenburg.de/>>https://gitlab.swl.informatik.uni-oldenburg.de/]] ein
27 * Falls nicht vorausgewählt, wählen Sie auf der linken Seite "Projects"
28 [[image:1757398628416-879.png||height="119" width="541"]]
29 * Da Sie bisher noch nichts gemacht haben, ist diese Seite leer. Wechseln Sie auf den Reiter Member
30 * Dort sollte ihr Repository zu finden sein.
31 * Oben rechts gibt es einen Button Code. Kopieren Sie dort die URL, die hinter "Clone with HTTPS" steht.
32 [[image:1757398731084-704.png||height="454" width="323"]]
33
34 [[image:1755245971657-468.png]]
35
36 == Access Token ==
37
38 {{expandable summary="Schritt-für-Schritt: Access Token einrichten"}}
39 Beim ersten Git-Zugriff über HTTPS werden Zugangsdaten benötigt. Statt des normalen Passworts sollte ein persönlicher **Access Token** verwendet werden. Öffnen Sie dazu Ihr Profilbild, wählen Sie **Edit profile** und anschließend **Access tokens**.
40
41 [[image:1757398899497-714.png||height="246" width="278"]]
42
43 Dort können Sie mit [[image:1757398947128-748.png||height="89" width="197"]] ein neues Token anlegen.
44
45 Als Namen kann z. B. `IntelliJ` verwendet werden. Access Tokens sind aus Sicherheitsgründen zeitlich begrenzt. Wählen Sie ein Ablaufdatum, das zum Projektzeitraum passt.
46
47 [[image:1757399088336-273.png||height="92" width="547"]]
48
49 Bei den Scopes sollten die beiden Rechte "read_repository" und "write_repository" gewählt werden.
50
51 Danach wird das Access Token generiert
52
53 [[image:1757399184270-348.png||height="99" width="978"]]
54
55 {{warning}}
56 Kopieren und speichern Sie das erzeugte Token unmittelbar. Es wird nach der Erstellung nicht erneut vollständig angezeigt. **Tokens dürfen niemals in das Repository eingecheckt werden.**
57 {{/warning}}
58
59 Beim **Einloggen **(Achtung! Gemeint ist hier, wenn Intellij (bzw. git) nach den Account-Daten beim Clonen fragt. Man kann auch einen Gitlab-Account hinterlegen (der dann aber parallel existiert). Hier für ist es wichtig, dass noch "api" und "read_user" als Recht vergeben wird.) in IntelliJ können Sie dieses Token im Passwort-Feld verwenden. Geben Sie ihren Account bei Name ein.
60 {{/expandable}}
61
62 == Nach dem Klonen ==
63
64 sollten Sie einen Bildschirm ähnlich zu dem folgenden sehen:
65
66 [[image:1755245980026-164.png]]
67
68 Auf dem main-Branch (master) kann keine Änderung gemacht werden, deswegen muss auf einen anderen Branch gewechselt werden. Im Beispiel development.
69
70 [[image:1755245996886-733.png]]
71
72 == Initialer Maven-Build und Codegenerierung ==
73
74 Nach einem frischen Checkout fehlen zunächst generierte Quellen. Führen Sie deshalb einen Maven-Build aus. Eine erneute Generierung ist insbesondere notwendig, wenn die OpenAPI-Beschreibung geändert wurde oder generierte Quellen fehlen.
75
76 [[image:1755246008466-477.png]]
77
78
79 [[image:1755246018789-616.png]]
80
81
82 == Lombok-Plugin ==
83
84 Falls das Lombok-Plugin noch nicht installiert ist, installieren bzw. aktivieren Sie es in IntelliJ.
85
86 [[image:1755248508652-523.png]]
87
88 Je nach IntelliJ-Edition kann zusätzlich das Spring-/Spring-Boot-Plugin hilfreich sein.
89
90 [[image:1756886220468-891.png]]
91
92 == Server starten ==
93
94 Den Serverbereich aufklappen und dort auf die Datei ServerApp mit der rechten Maustaste klicken.
95
96 [[image:1755246035428-328.png]]
97
98
99 Falls IntelliJ nach dem Start Annotation Processing für Lombok anbietet, aktivieren Sie es. Ohne korrekt eingerichtetes Lombok bzw. Annotation Processing werden Änderungen gegebenenfalls erst nach einem erneuten Maven-Build korrekt erkannt.
100
101 [[image:1755246072443-191.png]]
102
103
104 [[image:1755246118807-452.png]]
105
106
107 == Logging umstellen ==
108
109 {{expandable summary="Schritt-für-Schritt: Logging konfigurieren"}}
110 Wenn man möchte, kann man das Logging umstellen.
111
112 [[image:1755246135109-325.png]]
113
114
115 [[image:1755246147827-679.png]]
116
117
118 [[image:1755246162330-595.png]]
119 {{/expandable}}
120
121 == Development-Profil aktivieren ==
122
123 {{expandable summary="Schritt-für-Schritt: Development-Profil aktivieren"}}
124 Für lokale Tests existiert das Spring-Profil `dev`. Darin werden automatisch vorbereitete Testnutzer (`user1` bis `user9`) angelegt, sodass nicht für jeden Testlauf neue Konten registriert werden müssen.
125
126 Wenn man die Anwendung einmal gestartet hat, kann man dies Configuration anpassen:
127
128 [[image:1757399848941-253.png||height="209" width="558"]]
129
130 [[image:1755246173415-934.png]]
131
132
133 Wenn die verwendete IntelliJ-Version keine Spring-Unterstützung bietet, kann das Profil über eine Umgebungsvariable in der Server-Konfiguration gesetzt werden:
134
135 **SPRING_PROFILES_ACTIVE=dev**
136
137 [[image:1755248752596-839.png]]
138
139 Danach muss man den Server neu starten!
140 {{/expandable}}
141
142 == Client starten ==
143
144 Wenn der Server gestartet ist, kann man mehrere Clients starten. Dafür auf jeden Fall die Klasse Main verwenden.
145
146 {{warning}}
147 Falls der Start fehlschlägt, prüfen Sie insbesondere die tatsächlich verwendete Java-Version. Für das Basisprojekt wird mindestens **Java 21** benötigt.
148 {{/warning}}
149
150 [[image:1755246257400-525.png]]
151
152
153 [[image:1755246212916-883.png]]
154
155
156 [[image:1755246223246-834.png]]
157
158
159 === Mehrere Instanzen des Clients ermöglichen ===
160
161 {{expandable summary="Schritt-für-Schritt: mehrere Client-Instanzen starten"}}
162 Standardmäßig erlaubt IntelliJ nicht das Starten mehrerer Clients. Man könnte nun mehrere Configurations für den Client anlegen. Man kann aber auch in der Konfiguration unter "Modify options" den Haken bei "Allow multiple instances" setzen. Dann kann eine beliebige Anzahl von Clients gestartet werden.
163
164 [[image:1755246233218-893.png]]
165
166
167 Falls die Anmeldung eines vorbereiteten Testnutzers fehlschlägt, prüfen Sie insbesondere, ob das `dev`-Profil aktiv ist und der Benutzer angelegt wurde. Läuft der Server nicht, erscheint in der Regel eine andere Fehlermeldung.
168
169 [[image:1755246292057-581.png]]
170 {{/expandable}}
171
172 = Überblick über das Basisprojekt =
173
174 [[image:1755249096987-249.png]]
175
176
177 [[image:1755249136156-419.png]]
178
179
180 == Projektstruktur ==
181
182 [[image:1755249228556-469.png]]
183
184
185 = Kommunikation vom Client zum Server: REST =
186
187 [[image:1755249285866-367.png]]
188
189 Für klassische Request/Response-Operationen verwendet das Basisprojekt **REST über HTTP**. Als Austauschformat wird **JSON** verwendet. Die zentrale Spiellogik verbleibt auf dem Server.
190
191 = OpenAPI =
192
193 {{info}}
194 Die grafische OpenAPI-Darstellung hängt von der verwendeten IntelliJ-Edition und den installierten Plugins ab. Falls sie nicht verfügbar ist, kann ein geeignetes OpenAPI-Plugin installiert werden.
195 {{/info}}
196
197 {{info}}
198 Es gibt (als Beta-Version) ein Plugin für IntelliJ mit dem die Berbeitung, gerade zu Anfang hoffentlich etwas einfacher funktioniert. Zu finden ist das Plugin hier: https://swl.informatik.uni-oldenburg.de/swp/downloads/openapi/ (Achtung! Muss von der Platte installiert werden. Siehe https://www.jetbrains.com/help/idea/managing-plugins.html#install_plugin_from_disk
199 {{/info}}
200
201 [[image:1755250026156-269.png]]
202
203 [[image:1755250050031-304.png]]
204
205 * **Paths**: Endpunkte der API (z.B. /users, /lobbies).
206 * **Operations**: Spezifikation von Methoden wie GET, POST.
207 * **Schemas**: Beschreibung der Datenstrukturen für Ein- und Ausgaben.
208 * **Security**: Authentifizierungsmechanismen.
209
210 [[image:1755250061990-172.png]]
211
212 OpenAPI-Dokumente können in JSON oder YAML formuliert werden. **YAML** steht heute rekursiv für „YAML Ain't Markup Language“ und ist für menschenlesbare Konfigurations- und Beschreibungsdateien häufig kompakter als JSON.
213
214 [[image:1755250157536-746.png]]
215
216 Die aktuelle Version des OpenAPI Dokumentes findet sich im Basisprojekt 2 [[https:~~/~~/gitlab.swl.informatik.uni-oldenburg.de/SPB/SWPBasisprojekt2/-/blob/master/openapi.yaml?ref_type=heads>>https://gitlab.swl.informatik.uni-oldenburg.de/SPB/SWPBasisprojekt2/-/blob/master/openapi.yaml?ref_type=heads]]
217
218 Dort wird die Datei auch grafisch dargestellt.
219
220
221 = Maven und OpenAPI =
222
223 Die OpenAPI-Datei kann verwendet werden, um Teile der [[REST-Schnittstelle>>doc:Main.Basisprojekt.WebHome||anchor="HErweiterungderREST-Schnittstelle"]] zu generieren. Dafür wird der OpenAPI Generator eingesetzt [[https:~~/~~/github.com/OpenAPITools/openapi-generator>>https://github.com/OpenAPITools/openapi-generator]]
224
225 Die Generierung kann über die Kommandozeile erfolgen; im Basisprojekt ist sie bereits in den Maven-Build integriert.
226
227 Dafür ist in den Maven-Dateien bereits das OpenAPI Generator Plugin integriert. Da im Client und im Server unterschiedliche Arten verwendet werden, erfolgt die Konfiguration im Client und im Server unterschiedlich:
228
229 == Client ==
230
231 Im Java-Client wird ein HTTP-Client für den Zugriff auf die generierte API verwendet.
232
233
234 [[image:1756887005209-855.png]]
235
236 == Server ==
237
238 Auf der Serverseite werden Spring-/Spring-Boot-kompatible Schnittstellen und Controller-Strukturen generiert.
239
240 [[image:1756887037619-847.png]]
241
242 {{info}}
243 Weiterführende technische Konzepte des Basisprojekts sind insbesondere **Lombok**, **Dependency Injection** und **Spring Boot**. Für Spring bietet z. B. der folgende Leitfaden eine ausführlichere Einführung: [[Spring Framework Guide>>url:https://www.marcobehler.com/guides/spring-framework]].
244 {{/info}}
245
246
247
248 = Erweiterung der REST-Schnittstelle =
249
250 {{expandable summary="Ausführliches Beispiel: REST-Schnittstelle erweitern"}}
251 In diesem Beispiel wird einmal gezeigt, wie die REST-Schnittstelle des Basisprojektes einfach erweitert werden kann.
252
253 In diesem Beispiel soll die aktuelle Schnittstelle um die Möglichkeit erweitert werden, alle Lobbies vom Server zu bekommen.
254
255 == Schritt 1: OpenAPI-Dokument erweitern ==
256
257 Um diese neue Funktion sowohl im Client als auch im Server verwenden zu können, ist es notwendig, diese neue Funktion im OpenAPI-Dokument zu definieren.
258
259 Die Funktion soll sehr einfach sein und keine Parameter verlangen. Dafür bietet sich die GET-Funktion an.
260
261 Im folgenden Bild sind alle Anpassungen zu sehen:
262
263 [[image:1756887436525-790.png||height="355" width="974"]]
264
265
266 Nach dem Speichern, sollte das OpenAPI-Dokument wie folgt aussehen
267
268 [[image:1756887488020-376.png||height="642" width="904"]]
269
270
271 Jetzt kann man entweder in IntelliJ
272
273 [[image:1756888245896-845.png||height="347" width="620"]]
274
275 oder im Terminal (z.B. auch in IntelliJ)
276
277 [[image:1756888279902-777.png||height="637" width="1053"]]
278
279 Wobei hier auch clean compile reichen würde.
280
281 **ACHTUNG! Falls maven Problem macht, kann das auch an einer falschen Java-Version im System liegen (siehe auch [[FAQ>>doc:.Basisprojekt FAQ.WebHome]])**
282
283 Es werden durch den Aufruf neue Inhalte generiert (bzw. die alten überschrieben).
284
285 [[image:1756888428042-802.png||height="538" width="1077"]]
286
287 Hinweis: Niemals Änderungen unterhalb des target-Ordners machen. Das wird von Maven bei clean gelöscht.
288
289 === Wo wird die eigentliche Funktionalität implementiert? ===
290
291 Für jeden API-Bereich (z. B. `lobbies` und `users`) werden serverseitig typischerweise mehrere Schnittstellen bzw. Klassen generiert:
292
293 * *Api (z.B, LobbiesApi): Beschreibung der REST-Methoden, vor allem auch das Mapping von z.B. /lobbies/join auf die Methode lobbyJoin(String)
294 * (((
295 *ApiController implements *Api (Für Spring) (z.B. LobbiesApiController)
296 )))
297 * (((
298 * `*ApiDelegate` (z. B. `LobbiesApiDelegate`): Delegationsschnittstelle. Die fachliche Implementierung erfolgt **im eigenen, nicht generierten Code**.
299 )))
300
301
302
303 == Schritt 2: Erweiterung auf Server-Seite ==
304
305 Da es schon Funktionen für die Lobbies gibt, gibt es auch bereits eine Implementierung, die LobbiesApiDelegate überschreibt
306
307 [[image:1756888762381-912.png||height="48" width="789"]]
308
309 Für die fachliche Umsetzung wird ein eigener Service bzw. eine passende Delegate-Implementierung verwendet. Soll die Klasse von Spring verwaltet werden, muss sie als Spring-Komponente im Application Context registriert sein.
310
311 In der Klasse muss man dann die neue Methode lobbyList aus der API überschreiben.
312
313 [[image:1756888929507-312.png||height="156" width="1161"]]
314
315 Dabei wird folgendes gemacht:
316
317 1. Es wird ein Rückgabeobjekt vom Typ Liste erzeugt
318 1. Es wird über alles Lobbies auf dem Server gegangen (lobbyManagement.getLobbies())
319 1. Da der Client u.U. nicht die vollständigen Informationen über die Lobbies bekommen soll, gibt es zwei unterschiedliche Klassen: ServerLobby und LobbyDTO.
320 1. Die Foreach-Schleife sorgt dafür, dass in das Rückgabeobjekt nur die LobbyDTOs eingefügt werden.
321 1. Dafür wird eine Funktion mit dem Namen lobbyMapping verwendet
322 1. Schließlich wird am Ende gesagt, dass alles ok ist und eine Antwort ResponseEntity.ok mit dem Rückgabeobjekt (lobbies) gesendet.
323
324 **Anmerkung**: Das Basisprojekt ist aktuell so eingerichtet, dass Spring Exceptions auffängt und entsprechend an den Client leitet. Diese findet in der Klasse  GlobalExceptionHandler statt
325
326 Auf Server-Seite fehlt jetzt noch die Methode getLobbies im LobbyManagement
327
328 [[image:1756889590500-656.png||height="81" width="518"]]
329
330
331 === LobbyMapping ===
332
333 Da interne Serverobjekte häufig in DTOs überführt werden müssen, verwendet das Basisprojekt **MapStruct**. Die DTOs werden in der Regel aus der OpenAPI-Beschreibung generiert; das Mapping zwischen internem Modell und DTO wird im eigenen Code definiert.
334
335 Also z.B.
336
337 [[image:1756889440395-856.png]]
338
339 und definiert ein Interface mit einer Annotation
340
341 [[image:1756889472103-847.png]]
342
343 und damit kann man die Funktion aufrufen. Hinweis: Der Mapper ist im LobbyService über die Spring Dependency Injection gebunden.
344
345 == Schritt 3: Erweiterung auf Client-Seite (Java) ==
346
347 {{info}}
348 Dieses Beispiel bezieht sich auf den Java-Client. Bei Web-Clients, z. B. mit Angular oder React, unterscheidet sich die konkrete technische Integration; der OpenAPI-Vertrag bleibt jedoch derselbe.
349 {{/info}}
350
351 Auf der Client-Seite wird die komplette Kommunikation mit dem Server in der generierten Klasse DefaultApi gekapselt.
352
353 [[image:1756889795622-530.png]]
354
355 Dort gibt es eine neue Methode lobbyList. Die sorgt dafür, dass der REST-Aufruf auf die Server-Seite geht und liefert das passende Objekt List<LobbyDTO> zurück
356
357 Im Client gibt es auch eine Klasse LobbyService. Dort ist die DefaultApi Klasse über Dependency Injection gebunden.
358
359 [[image:1756889917681-650.png]]
360
361 Dort kann man nun eine neue Methode getLobbies() integrieren:
362
363 [[image:1756889979252-910.png]]
364
365 Und das Ganze dann z.B. im MainMenuPresenter verwenden:
366
367 [[image:1756890010118-149.png||height="116" width="972"]]
368
369 Anmerkung: Obwohl DefaultApi alle Funktionen zum Server kapselt, sollte man im Client spezifische Services für bestimmte Bereich haben, die diese Klasse verwenden.  Das führt zu einer besseren Trennung von Funktionalitäten im Code.
370 {{/expandable}}
371
372 = Asynchrone Kommunikation zum Client: WebSockets =
373
374 [[image:1756890800817-370.png||height="604" width="1121"]]
375
376 Für klassische REST-Aufrufe initiiert der Client die Anfrage. Muss der Server Clients **asynchron über Ereignisse oder Zustandsänderungen informieren**, verwendet das Basisprojekt WebSockets.
377
378 Spring bietet eine native Unterstützung von WebSockets. Für eigene Funktionen kann man sich in die Kommunikation über die Serverklasse WebSocketHandler einklinken
379
380
381 [[image:1756890924024-346.png||height="377" width="1092"]]
382
383
384 Sobald sich jemand beim Server für WebSockets angemeldet hat wird von Spring ein org.springframework.web.socket.messaging.SessionConnectedEvent
385 geworfen, welches in der folgenden Methode (im WebSocketHandler) aufgefangen wird
386
387 [[image:1756890958794-603.png||height="373" width="1087"]]
388
389 Die Methode ist Observer für das Event SessionConnectedEvent
390
391 Der WebSocketServer kennt die Nutzer und erlaubt das Einloggen nur, wenn Login und Passwort stimmen (durch Spring Security)
392
393 [[image:1756891019715-621.png]]
394
395 1)Aus dem Event kann der Nutzer gelesen werden (der sollte nie leer sein)
396
397 2) Dann wird sich aus dem Repository (später mehr) der Nutzer geholt, der durch den Namen identifiziert ist (z.B. „test1“)
398
399 3) Schließlich werden allen anderen darüber informiert, dass ein neuer Nutzer da ist
400
401 == STOMP ==
402
403 WebSocket stellt einen bidirektionalen Kommunikationskanal bereit. Für eine strukturierte Nachrichtenkommunikation verwendet das Basisprojekt darüber **STOMP (Streaming Text Oriented Messaging Protocol)**.
404
405 STOMP definiert u. a. Operationen wie `CONNECT`, `SEND` und `SUBSCRIBE` und arbeitet mit Topics. Ein Client kann ein Topic abonnieren und erhält anschließend Nachrichten, die der Server auf diesem Topic veröffentlicht.
406
407
408 Veröffentlicht der Server eine Nachricht auf einem Topic, erhalten sie die dafür registrierten Clients. Dieses Modell entspricht dem **Publish/Subscribe-Pattern**.
409
410 [[https:~~/~~/docs.spring.io/spring-framework/reference/web/websocket/stomp.html>>url:https://docs.spring.io/spring-framework/reference/web/websocket/stomp.html]]
411
412
413 Der Server definiert je nach fachlichem Bereich unterschiedliche Topics. Für das Nutzermanagement sind beispielsweise vorgesehen:
414
415 * `/topic/users/loggedIn`: Ein Nutzer hat sich angemeldet.
416 * `/topic/users/loggedOut`: Ein Nutzer hat sich ausgeloggt.
417
418 [[image:1756891125969-748.png||height="317" width="726"]]
419
420 Topic-Namen sind Strings, sollten aber einem konsistenten fachlichen Namensschema folgen. Für Lobby-Ereignisse bietet sich entsprechend `/topic/lobbies/...` an.
421
422 == WebSockets: Versenden von Nachrichten ==
423
424 [[image:1756891180516-843.png||height="426" width="801"]]
425
426 [[image:1756891216134-578.png||height="428" width="699"]]
427
428 == Nachrichteninhalt ==
429
430 [[image:1756891254830-647.png||height="101" width="777"]]
431
432 * message kann grundsätzlich alles sein, was serialisiert werden kann
433 * Technisch könnte Java-Serialisierung verwendet werden; das alte Basisprojekt hat dies teilweise getan.
434 * Das hat aber eine Reihe von Nachteilen
435 ** Der Empfänger muss dafür unbedingt auch ein Java-Client sein und er muss exakt dieselbe Klasse bei sich haben, damit der das Objekt wieder zurück in ein Java-Objekt umwandeln kann
436 ** Es gibt eine Reihe von Sicherheitsproblemen
437 * Besser ist ein technologieunabhängigeres Austauschformat. Im Basisprojekt wird deshalb JSON verwendet.
438 * Insbesondere Web-Clients (JavaScript) bieten hervorragende Möglichkeiten, an JSON zu verarbeiten
439 * Client und Server haben sich damit auf Format für den Austausch geeinigt
440 ** Topic: Strings
441 ** Message: JSON
442
443 Auch über WebSockets werden an Clients nur geeignete DTOs übertragen; interne Serverobjekte bleiben serverintern.
444
445 [[image:1756891375095-158.png||height="266" width="775"]]
446
447 == Wie verbindet sich ein Client mit dem Server? ==
448
449 {{expandable summary="Technische Details zum Verbindungsaufbau"}}
450 Der `UserService` bietet die Anmeldung an. Im Basisprojekt erfolgt sie beim Aufbau der WebSocket-/STOMP-Verbindung; die Zugangsdaten werden dabei über die bestehende Sicherheitskonfiguration geprüft.
451
452 [[image:1756891512330-186.png||height="170" width="820"]]
453
454 === Auf Client-Seite: WebSocketConnectionManager ===
455
456 [[image:1756891551794-161.png||height="387" width="1019"]]
457
458 1) Variablen definieren
459
460 2) WebSocketClient erzeugen
461
462 3) Daraus WebSocketStompClient machen
463
464 4) Jackson als Mapper definieren (DTO-Object <-> JSON)
465
466 [[image:1756891617399-232.png||height="289" width="1006"]]
467
468
469 1) Asynchron die Verbindung zum Server aufbauen
470
471 2) Wenn erfolgreich in das Hauptmenü wechseln (showScene à später mehr)
472
473 3) Über den Kontext ein Event pushen LoggedInEvent
474
475 4) Jede Serververbindung hat eine Session
476 {{/expandable}}
477
478 = Siehe auch =
479
480 * [[Stichwortverzeichnis>>doc:Main.Index.WebHome]]
481 * [[Glossar>>doc:Main.Glossar.WebHome]]
482 * [[Basisprojekt FAQ>>doc:Main.Basisprojekt.Basisprojekt FAQ.WebHome]]