Wiki source code of Basisprojekt

Version 63.1 by Marco Grawunder on 2026/08/25 15:36

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Marco Grawunder 62.1 1 [[image:Main.Organisatorisches.WebHome@softwareprojekt_logo_transparent.png||alt="SoftwareprojektLogo.png" data-xwiki-image-style-alignment="end" height="136" width="309"]]
2
Marco Grawunder 63.1 3 {{info}}
4 Diese Seite erklärt den Einstieg in das bereitgestellte Basisprojekt und die darin verwendete Client-Server-Kommunikation. Das Basisprojekt verwendet mindestens **Java 21**. Screenshots der IDE oder von GitLab können sich bei neueren Versionen optisch unterscheiden; die beschriebenen Arbeitsschritte bleiben davon in der Regel unberührt.
5 {{/info}}
Marco Grawunder 62.1 6
7 {{toc/}}
8
9
10 = Basisprojekt mit IntelliJ einrichten =
11
12 [[image:1755245956916-184.png]]
13
Marco Grawunder 63.1 14 == Repository klonen ==
Marco Grawunder 62.1 15
Marco Grawunder 63.1 16 {{warning}}
17 Im Screenshot wird teilweise das globale Basisprojekt gezeigt. **Verwenden Sie für die Arbeit das bereits für Ihre Gruppe angelegte Repository.**
18 {{/warning}}
Marco Grawunder 62.1 19
20 Sie finden die Clone-URL wie folgt:
21
22 * Loggen Sie sich auf [[https:~~/~~/gitlab.swl.informatik.uni-oldenburg.de/>>https://gitlab.swl.informatik.uni-oldenburg.de/]] ein
23 * Falls nicht vorausgewählt, wählen Sie auf der linken Seite "Projects"
24 [[image:1757398628416-879.png||height="119" width="541"]]
25 * Da Sie bisher noch nichts gemacht haben, ist diese Seite leer. Wechseln Sie auf den Reiter Member
26 * Dort sollte ihr Repository zu finden sein.
27 * Oben rechts gibt es einen Button Code. Kopieren Sie dort die URL, die hinter "Clone with HTTPS" steht.
28 [[image:1757398731084-704.png||height="454" width="323"]]
29
30 [[image:1755245971657-468.png]]
31
32 == Access Token ==
33
Marco Grawunder 63.1 34 Beim ersten Git-Zugriff über HTTPS werden Zugangsdaten benötigt. Statt des normalen Passworts sollte ein persönlicher **Access Token** verwendet werden. Öffnen Sie dazu Ihr Profilbild, wählen Sie **Edit profile** und anschließend **Access tokens**.
Marco Grawunder 62.1 35
36 [[image:1757398899497-714.png||height="246" width="278"]]
37
38 Dort können Sie mit [[image:1757398947128-748.png||height="89" width="197"]] ein neues Token anlegen.
39
Marco Grawunder 63.1 40 Als Namen kann z. B. `IntelliJ` verwendet werden. Access Tokens sind aus Sicherheitsgründen zeitlich begrenzt. Wählen Sie ein Ablaufdatum, das zum Projektzeitraum passt.
Marco Grawunder 62.1 41
42 [[image:1757399088336-273.png||height="92" width="547"]]
43
44 Bei den Scopes sollten die beiden Rechte "read_repository" und "write_repository" gewählt werden.
45
46 Danach wird das Access Token generiert
47
48 [[image:1757399184270-348.png||height="99" width="978"]]
49
Marco Grawunder 63.1 50 {{warning}}
51 Kopieren und speichern Sie das erzeugte Token unmittelbar. Es wird nach der Erstellung nicht erneut vollständig angezeigt. **Tokens dürfen niemals in das Repository eingecheckt werden.**
52 {{/warning}}
Marco Grawunder 62.1 53
54 Beim **Einloggen **(Achtung! Gemeint ist hier, wenn Intellij (bzw. git) nach den Account-Daten beim Clonen fragt. Man kann auch einen Gitlab-Account hinterlegen (der dann aber parallel existiert). Hier für ist es wichtig, dass noch "api" und "read_user" als Recht vergeben wird.) in IntelliJ können Sie dieses Token im Passwort-Feld verwenden. Geben Sie ihren Account bei Name ein.
55
56
Marco Grawunder 63.1 57 == Nach dem Klonen ==
Marco Grawunder 62.1 58
59 sollten Sie einen Bildschirm ähnlich zu dem folgenden sehen:
60
61 [[image:1755245980026-164.png]]
62
63 Auf dem main-Branch (master) kann keine Änderung gemacht werden, deswegen muss auf einen anderen Branch gewechselt werden. Im Beispiel development.
64
65 [[image:1755245996886-733.png]]
66
Marco Grawunder 63.1 67 == Initialer Maven-Build und Codegenerierung ==
Marco Grawunder 62.1 68
Marco Grawunder 63.1 69 Nach einem frischen Checkout fehlen zunächst generierte Quellen. Führen Sie deshalb einen Maven-Build aus. Eine erneute Generierung ist insbesondere notwendig, wenn die OpenAPI-Beschreibung geändert wurde oder generierte Quellen fehlen.
Marco Grawunder 62.1 70
71 [[image:1755246008466-477.png]]
72
73
74 [[image:1755246018789-616.png]]
75
76
Marco Grawunder 63.1 77 == Lombok-Plugin ==
Marco Grawunder 62.1 78
Marco Grawunder 63.1 79 Falls das Lombok-Plugin noch nicht installiert ist, installieren bzw. aktivieren Sie es in IntelliJ.
Marco Grawunder 62.1 80
81 [[image:1755248508652-523.png]]
82
Marco Grawunder 63.1 83 Je nach IntelliJ-Edition kann zusätzlich das Spring-/Spring-Boot-Plugin hilfreich sein.
Marco Grawunder 62.1 84
85 [[image:1756886220468-891.png]]
86
Marco Grawunder 63.1 87 == Server starten ==
Marco Grawunder 62.1 88
89 Den Serverbereich aufklappen und dort auf die Datei ServerApp mit der rechten Maustaste klicken.
90
91 [[image:1755246035428-328.png]]
92
93
Marco Grawunder 63.1 94 Falls IntelliJ nach dem Start Annotation Processing für Lombok anbietet, aktivieren Sie es. Ohne korrekt eingerichtetes Lombok bzw. Annotation Processing werden Änderungen gegebenenfalls erst nach einem erneuten Maven-Build korrekt erkannt.
Marco Grawunder 62.1 95
96 [[image:1755246072443-191.png]]
97
98
99 [[image:1755246118807-452.png]]
100
101
102 == Logging umstellen ==
103
104 Wenn man möchte, kann man das Logging umstellen.
105
106 [[image:1755246135109-325.png]]
107
108
109 [[image:1755246147827-679.png]]
110
111
112 [[image:1755246162330-595.png]]
113
Marco Grawunder 63.1 114 == Development-Profil aktivieren ==
Marco Grawunder 62.1 115
Marco Grawunder 63.1 116 Für lokale Tests existiert das Spring-Profil `dev`. Darin werden automatisch vorbereitete Testnutzer (`user1` bis `user9`) angelegt, sodass nicht für jeden Testlauf neue Konten registriert werden müssen.
Marco Grawunder 62.1 117
118 Wenn man die Anwendung einmal gestartet hat, kann man dies Configuration anpassen:
119
120 [[image:1757399848941-253.png||height="209" width="558"]]
121
122 [[image:1755246173415-934.png]]
123
124
Marco Grawunder 63.1 125 Wenn die verwendete IntelliJ-Version keine Spring-Unterstützung bietet, kann das Profil über eine Umgebungsvariable in der Server-Konfiguration gesetzt werden:
Marco Grawunder 62.1 126
127 **SPRING_PROFILES_ACTIVE=dev**
128
129 [[image:1755248752596-839.png]]
130
131 Danach muss man den Server neu starten!
132
133 == Client starten ==
134
135 Wenn der Server gestartet ist, kann man mehrere Clients starten. Dafür auf jeden Fall die Klasse Main verwenden.
136
Marco Grawunder 63.1 137 {{warning}}
138 Falls der Start fehlschlägt, prüfen Sie insbesondere die tatsächlich verwendete Java-Version. Für das Basisprojekt wird mindestens **Java 21** benötigt.
139 {{/warning}}
Marco Grawunder 62.1 140
141 [[image:1755246257400-525.png]]
142
143
144 [[image:1755246212916-883.png]]
145
146
147 [[image:1755246223246-834.png]]
148
149
150 === Mehrere Instanzen des Clients ermöglichen ===
151
152 Standardmäßig erlaubt IntelliJ nicht das Starten mehrerer Clients. Man könnte nun mehrere Configurations für den Client anlegen. Man kann aber auch in der Konfiguration unter "Modify options" den Haken bei "Allow multiple instances" setzen. Dann kann eine beliebige Anzahl von Clients gestartet werden.
153
154 [[image:1755246233218-893.png]]
155
156
Marco Grawunder 63.1 157 Falls die Anmeldung eines vorbereiteten Testnutzers fehlschlägt, prüfen Sie insbesondere, ob das `dev`-Profil aktiv ist und der Benutzer angelegt wurde. Läuft der Server nicht, erscheint in der Regel eine andere Fehlermeldung.
Marco Grawunder 62.1 158
159 [[image:1755246292057-581.png]]
160
161
Marco Grawunder 63.1 162 = Überblick über das Basisprojekt =
Marco Grawunder 62.1 163
164 [[image:1755249096987-249.png]]
165
166
167 [[image:1755249136156-419.png]]
168
169
Marco Grawunder 63.1 170 == Projektstruktur ==
Marco Grawunder 62.1 171
172 [[image:1755249228556-469.png]]
173
174
Marco Grawunder 63.1 175 = Kommunikation vom Client zum Server: REST =
Marco Grawunder 62.1 176
177 [[image:1755249285866-367.png]]
178
Marco Grawunder 63.1 179 Für klassische Request/Response-Operationen verwendet das Basisprojekt **REST über HTTP**. Als Austauschformat wird **JSON** verwendet. Die zentrale Spiellogik verbleibt auf dem Server.
Marco Grawunder 62.1 180
181 = OpenAPI =
182
Marco Grawunder 63.1 183 {{info}}
184 Die grafische OpenAPI-Darstellung hängt von der verwendeten IntelliJ-Edition und den installierten Plugins ab. Falls sie nicht verfügbar ist, kann ein geeignetes OpenAPI-Plugin installiert werden.
185 {{/info}}
Marco Grawunder 62.1 186
187 [[image:1755250026156-269.png]]
188
189 [[image:1755250050031-304.png]]
190
191 * **Paths**: Endpunkte der API (z.B. /users, /lobbies).
192 * **Operations**: Spezifikation von Methoden wie GET, POST.
Marco Grawunder 63.1 193 * **Schemas**: Beschreibung der Datenstrukturen für Ein- und Ausgaben.
Marco Grawunder 62.1 194 * **Security**: Authentifizierungsmechanismen.
195
196 [[image:1755250061990-172.png]]
197
Marco Grawunder 63.1 198 OpenAPI-Dokumente können in JSON oder YAML formuliert werden. **YAML** steht heute rekursiv für „YAML Ain't Markup Language“ und ist für menschenlesbare Konfigurations- und Beschreibungsdateien häufig kompakter als JSON.
Marco Grawunder 62.1 199
200 [[image:1755250157536-746.png]]
201
202 Die aktuelle Version des OpenAPI Dokumentes findet sich im Basisprojekt 2 [[https:~~/~~/gitlab.swl.informatik.uni-oldenburg.de/SPB/SWPBasisprojekt2/-/blob/master/openapi.yaml?ref_type=heads>>https://gitlab.swl.informatik.uni-oldenburg.de/SPB/SWPBasisprojekt2/-/blob/master/openapi.yaml?ref_type=heads]]
203
204 Dort wird die Datei auch grafisch dargestellt.
205
206
207 = Maven und OpenAPI =
208
Marco Grawunder 63.1 209 Die OpenAPI-Datei kann verwendet werden, um Teile der [[REST-Schnittstelle>>doc:Main.Basisprojekt.WebHome||anchor="HErweiterungderREST-Schnittstelle"]] zu generieren. Dafür wird der OpenAPI Generator eingesetzt [[https:~~/~~/github.com/OpenAPITools/openapi-generator>>https://github.com/OpenAPITools/openapi-generator]]
Marco Grawunder 62.1 210
Marco Grawunder 63.1 211 Die Generierung kann über die Kommandozeile erfolgen; im Basisprojekt ist sie bereits in den Maven-Build integriert.
Marco Grawunder 62.1 212
213 Dafür ist in den Maven-Dateien bereits das OpenAPI Generator Plugin integriert. Da im Client und im Server unterschiedliche Arten verwendet werden, erfolgt die Konfiguration im Client und im Server unterschiedlich:
214
215 == Client ==
216
Marco Grawunder 63.1 217 Im Java-Client wird ein HTTP-Client für den Zugriff auf die generierte API verwendet.
Marco Grawunder 62.1 218
219
220 [[image:1756887005209-855.png]]
221
222 == Server ==
223
Marco Grawunder 63.1 224 Auf der Serverseite werden Spring-/Spring-Boot-kompatible Schnittstellen und Controller-Strukturen generiert.
Marco Grawunder 62.1 225
226 [[image:1756887037619-847.png]]
227
Marco Grawunder 63.1 228 {{info}}
229 Weiterführende technische Konzepte des Basisprojekts sind insbesondere **Lombok**, **Dependency Injection** und **Spring Boot**. Für Spring bietet z. B. der folgende Leitfaden eine ausführlichere Einführung: [[Spring Framework Guide>>url:https://www.marcobehler.com/guides/spring-framework]].
230 {{/info}}
Marco Grawunder 62.1 231
232
233
234 = Erweiterung der REST-Schnittstelle =
235
236 In diesem Beispiel wird einmal gezeigt, wie die REST-Schnittstelle des Basisprojektes einfach erweitert werden kann.
237
238 In diesem Beispiel soll die aktuelle Schnittstelle um die Möglichkeit erweitert werden, alle Lobbies vom Server zu bekommen.
239
Marco Grawunder 63.1 240 == Schritt 1: OpenAPI-Dokument erweitern ==
Marco Grawunder 62.1 241
242 Um diese neue Funktion sowohl im Client als auch im Server verwenden zu können, ist es notwendig, diese neue Funktion im OpenAPI-Dokument zu definieren.
243
244 Die Funktion soll sehr einfach sein und keine Parameter verlangen. Dafür bietet sich die GET-Funktion an.
245
246 Im folgenden Bild sind alle Anpassungen zu sehen:
247
248 [[image:1756887436525-790.png||height="355" width="974"]]
249
250
251 Nach dem Speichern, sollte das OpenAPI-Dokument wie folgt aussehen
252
253 [[image:1756887488020-376.png||height="642" width="904"]]
254
255
256 Jetzt kann man entweder in IntelliJ
257
258 [[image:1756888245896-845.png||height="347" width="620"]]
259
260 oder im Terminal (z.B. auch in IntelliJ)
261
262 [[image:1756888279902-777.png||height="637" width="1053"]]
263
264 Wobei hier auch clean compile reichen würde.
265
266 **ACHTUNG! Falls maven Problem macht, kann das auch an einer falschen Java-Version im System liegen (siehe auch [[FAQ>>doc:.Basisprojekt FAQ.WebHome]])**
267
268 Es werden durch den Aufruf neue Inhalte generiert (bzw. die alten überschrieben).
269
270 [[image:1756888428042-802.png||height="538" width="1077"]]
271
272 Hinweis: Niemals Änderungen unterhalb des target-Ordners machen. Das wird von Maven bei clean gelöscht.
273
Marco Grawunder 63.1 274 === Wo wird die eigentliche Funktionalität implementiert? ===
Marco Grawunder 62.1 275
Marco Grawunder 63.1 276 Für jeden API-Bereich (z. B. `lobbies` und `users`) werden serverseitig typischerweise mehrere Schnittstellen bzw. Klassen generiert:
Marco Grawunder 62.1 277
278 * *Api (z.B, LobbiesApi): Beschreibung der REST-Methoden, vor allem auch das Mapping von z.B. /lobbies/join auf die Methode lobbyJoin(String)
279 * (((
280 *ApiController implements *Api (Für Spring) (z.B. LobbiesApiController)
281 )))
282 * (((
Marco Grawunder 63.1 283 * `*ApiDelegate` (z. B. `LobbiesApiDelegate`): Delegationsschnittstelle. Die fachliche Implementierung erfolgt **im eigenen, nicht generierten Code**.
Marco Grawunder 62.1 284 )))
285
286
287
288 == Schritt 2: Erweiterung auf Server-Seite ==
289
290 Da es schon Funktionen für die Lobbies gibt, gibt es auch bereits eine Implementierung, die LobbiesApiDelegate überschreibt
291
292 [[image:1756888762381-912.png||height="48" width="789"]]
293
Marco Grawunder 63.1 294 Für die fachliche Umsetzung wird ein eigener Service bzw. eine passende Delegate-Implementierung verwendet. Soll die Klasse von Spring verwaltet werden, muss sie als Spring-Komponente im Application Context registriert sein.
Marco Grawunder 62.1 295
296 In der Klasse muss man dann die neue Methode lobbyList aus der API überschreiben.
297
298 [[image:1756888929507-312.png||height="156" width="1161"]]
299
300 Dabei wird folgendes gemacht:
301
302 1. Es wird ein Rückgabeobjekt vom Typ Liste erzeugt
303 1. Es wird über alles Lobbies auf dem Server gegangen (lobbyManagement.getLobbies())
304 1. Da der Client u.U. nicht die vollständigen Informationen über die Lobbies bekommen soll, gibt es zwei unterschiedliche Klassen: ServerLobby und LobbyDTO.
305 1. Die Foreach-Schleife sorgt dafür, dass in das Rückgabeobjekt nur die LobbyDTOs eingefügt werden.
306 1. Dafür wird eine Funktion mit dem Namen lobbyMapping verwendet
307 1. Schließlich wird am Ende gesagt, dass alles ok ist und eine Antwort ResponseEntity.ok mit dem Rückgabeobjekt (lobbies) gesendet.
308
309 **Anmerkung**: Das Basisprojekt ist aktuell so eingerichtet, dass Spring Exceptions auffängt und entsprechend an den Client leitet. Diese findet in der Klasse  GlobalExceptionHandler statt
310
311 Auf Server-Seite fehlt jetzt noch die Methode getLobbies im LobbyManagement
312
313 [[image:1756889590500-656.png||height="81" width="518"]]
314
315
316 === LobbyMapping ===
317
Marco Grawunder 63.1 318 Da interne Serverobjekte häufig in DTOs überführt werden müssen, verwendet das Basisprojekt **MapStruct**. Die DTOs werden in der Regel aus der OpenAPI-Beschreibung generiert; das Mapping zwischen internem Modell und DTO wird im eigenen Code definiert.
Marco Grawunder 62.1 319
320 Also z.B.
321
322 [[image:1756889440395-856.png]]
323
324 und definiert ein Interface mit einer Annotation
325
326 [[image:1756889472103-847.png]]
327
328 und damit kann man die Funktion aufrufen. Hinweis: Der Mapper ist im LobbyService über die Spring Dependency Injection gebunden.
329
330 == Schritt 3: Erweiterung auf Client-Seite (Java) ==
331
Marco Grawunder 63.1 332 {{info}}
333 Dieses Beispiel bezieht sich auf den Java-Client. Bei Web-Clients, z. B. mit Angular oder React, unterscheidet sich die konkrete technische Integration; der OpenAPI-Vertrag bleibt jedoch derselbe.
334 {{/info}}
Marco Grawunder 62.1 335
336 Auf der Client-Seite wird die komplette Kommunikation mit dem Server in der generierten Klasse DefaultApi gekapselt.
337
338 [[image:1756889795622-530.png]]
339
340 Dort gibt es eine neue Methode lobbyList. Die sorgt dafür, dass der REST-Aufruf auf die Server-Seite geht und liefert das passende Objekt List<LobbyDTO> zurück
341
342 Im Client gibt es auch eine Klasse LobbyService. Dort ist die DefaultApi Klasse über Dependency Injection gebunden.
343
344 [[image:1756889917681-650.png]]
345
346 Dort kann man nun eine neue Methode getLobbies() integrieren:
347
348 [[image:1756889979252-910.png]]
349
350 Und das Ganze dann z.B. im MainMenuPresenter verwenden:
351
352 [[image:1756890010118-149.png||height="116" width="972"]]
353
354 Anmerkung: Obwohl DefaultApi alle Funktionen zum Server kapselt, sollte man im Client spezifische Services für bestimmte Bereich haben, die diese Klasse verwenden.  Das führt zu einer besseren Trennung von Funktionalitäten im Code.
355
356
Marco Grawunder 63.1 357 = Asynchrone Kommunikation zum Client: WebSockets =
Marco Grawunder 62.1 358
359 [[image:1756890800817-370.png||height="604" width="1121"]]
360
Marco Grawunder 63.1 361 Für klassische REST-Aufrufe initiiert der Client die Anfrage. Muss der Server Clients **asynchron über Ereignisse oder Zustandsänderungen informieren**, verwendet das Basisprojekt WebSockets.
Marco Grawunder 62.1 362
363 Spring bietet eine native Unterstützung von WebSockets. Für eigene Funktionen kann man sich in die Kommunikation über die Serverklasse WebSocketHandler einklinken
364
365
366 [[image:1756890924024-346.png||height="377" width="1092"]]
367
368
369 Sobald sich jemand beim Server für WebSockets angemeldet hat wird von Spring ein org.springframework.web.socket.messaging.SessionConnectedEvent
370 geworfen, welches in der folgenden Methode (im WebSocketHandler) aufgefangen wird
371
372 [[image:1756890958794-603.png||height="373" width="1087"]]
373
374 Die Methode ist Observer für das Event SessionConnectedEvent
375
376 Der WebSocketServer kennt die Nutzer und erlaubt das Einloggen nur, wenn Login und Passwort stimmen (durch Spring Security)
377
378 [[image:1756891019715-621.png]]
379
380 1)Aus dem Event kann der Nutzer gelesen werden (der sollte nie leer sein)
381
382 2) Dann wird sich aus dem Repository (später mehr) der Nutzer geholt, der durch den Namen identifiziert ist (z.B. „test1“)
383
384 3) Schließlich werden allen anderen darüber informiert, dass ein neuer Nutzer da ist
385
386 == STOMP ==
387
Marco Grawunder 63.1 388 WebSocket stellt einen bidirektionalen Kommunikationskanal bereit. Für eine strukturierte Nachrichtenkommunikation verwendet das Basisprojekt darüber **STOMP (Streaming Text Oriented Messaging Protocol)**.
Marco Grawunder 62.1 389
Marco Grawunder 63.1 390 STOMP definiert u. a. Operationen wie `CONNECT`, `SEND` und `SUBSCRIBE` und arbeitet mit Topics. Ein Client kann ein Topic abonnieren und erhält anschließend Nachrichten, die der Server auf diesem Topic veröffentlicht.
Marco Grawunder 62.1 391
392
Marco Grawunder 63.1 393 Veröffentlicht der Server eine Nachricht auf einem Topic, erhalten sie die dafür registrierten Clients. Dieses Modell entspricht dem **Publish/Subscribe-Pattern**.
Marco Grawunder 62.1 394
395 [[https:~~/~~/docs.spring.io/spring-framework/reference/web/websocket/stomp.html>>url:https://docs.spring.io/spring-framework/reference/web/websocket/stomp.html]]
396
397
Marco Grawunder 63.1 398 Der Server definiert je nach fachlichem Bereich unterschiedliche Topics. Für das Nutzermanagement sind beispielsweise vorgesehen:
Marco Grawunder 62.1 399
Marco Grawunder 63.1 400 * `/topic/users/loggedIn`: Ein Nutzer hat sich angemeldet.
401 * `/topic/users/loggedOut`: Ein Nutzer hat sich ausgeloggt.
Marco Grawunder 62.1 402
403
404 [[image:1756891125969-748.png||height="317" width="726"]]
405
Marco Grawunder 63.1 406 Topic-Namen sind Strings, sollten aber einem konsistenten fachlichen Namensschema folgen. Für Lobby-Ereignisse bietet sich entsprechend `/topic/lobbies/...` an.
Marco Grawunder 62.1 407
408 == WebSockets: Versenden von Nachrichten ==
409
410 [[image:1756891180516-843.png||height="426" width="801"]]
411
412 [[image:1756891216134-578.png||height="428" width="699"]]
413
414 == Nachrichteninhalt ==
415
416 [[image:1756891254830-647.png||height="101" width="777"]]
417
418 * message kann grundsätzlich alles sein, was serialisiert werden kann
Marco Grawunder 63.1 419 * Technisch könnte Java-Serialisierung verwendet werden; das alte Basisprojekt hat dies teilweise getan.
Marco Grawunder 62.1 420 * Das hat aber eine Reihe von Nachteilen
421 ** Der Empfänger muss dafür unbedingt auch ein Java-Client sein und er muss exakt dieselbe Klasse bei sich haben, damit der das Objekt wieder zurück in ein Java-Objekt umwandeln kann
422 ** Es gibt eine Reihe von Sicherheitsproblemen
Marco Grawunder 63.1 423 * Besser ist ein technologieunabhängigeres Austauschformat. Im Basisprojekt wird deshalb JSON verwendet.
Marco Grawunder 62.1 424 * Insbesondere Web-Clients (JavaScript) bieten hervorragende Möglichkeiten, an JSON zu verarbeiten
425 * Client und Server haben sich damit auf Format für den Austausch geeinigt
426 ** Topic: Strings
427 ** Message: JSON
428
Marco Grawunder 63.1 429 Auch über WebSockets werden an Clients nur geeignete DTOs übertragen; interne Serverobjekte bleiben serverintern.
Marco Grawunder 62.1 430
431 [[image:1756891375095-158.png||height="266" width="775"]]
432
433 == Wie verbindet sich ein Client mit dem Server? ==
434
Marco Grawunder 63.1 435 Der `UserService` bietet die Anmeldung an. Im Basisprojekt erfolgt sie beim Aufbau der WebSocket-/STOMP-Verbindung; die Zugangsdaten werden dabei über die bestehende Sicherheitskonfiguration geprüft.
Marco Grawunder 62.1 436
437 [[image:1756891512330-186.png||height="170" width="820"]]
438
Marco Grawunder 63.1 439 === Auf Client-Seite: WebSocketConnectionManager ===
Marco Grawunder 62.1 440
441 [[image:1756891551794-161.png||height="387" width="1019"]]
442
443 1) Variablen definieren
444
445 2) WebSocketClient erzeugen
446
447 3) Daraus WebSocketStompClient machen
448
449 4) Jackson als Mapper definieren (DTO-Object <-> JSON)
450
Marco Grawunder 63.1 451 [[image:1756891617399-232.png||height="289" width="1006"]]
Marco Grawunder 62.1 452
453
454 1) Asynchron die Verbindung zum Server aufbauen
455
456 2) Wenn erfolgreich in das Hauptmenü wechseln (showScene à später mehr)
457
458 3) Über den Kontext ein Event pushen LoggedInEvent
459
460 4) Jede Serververbindung hat eine Session