Changes for page Basisprojekt

Last modified by Marco Grawunder on 2026/09/08 10:20

From version 65.1
edited by Marco Grawunder
on 2026/08/26 10:13
Change comment: There is no comment for this version
To version 62.1
edited by Marco Grawunder
on 2025/10/16 11:59
Change comment: There is no comment for this version

Summary

Details

Page properties
Content
... ... @@ -1,13 +1,7 @@
1 1  [[image:Main.Organisatorisches.WebHome@softwareprojekt_logo_transparent.png||alt="SoftwareprojektLogo.png" data-xwiki-image-style-alignment="end" height="136" width="309"]]
2 2  
3 -{{info}}
4 -**Worum geht es auf dieser Seite?**
3 +Hier folgen Erklärungen des neuen Basisprojekts. Es wird um die folgenden Themen gehen:
5 5  
6 -Diese Seite erklärt den **Einstieg in das bereitgestellte Basisprojekt** und die darin verwendete Client-Server-Kommunikation. Behandelt werden insbesondere Einrichtung und Build, Spring, REST/OpenAPI, DTOs sowie WebSockets/STOMP.
7 -
8 -Das Basisprojekt verwendet mindestens **Java 21**. Screenshots können sich bei neueren Versionen optisch unterscheiden.
9 -{{/info}}
10 -
11 11  {{toc/}}
12 12  
13 13  
... ... @@ -15,11 +15,9 @@
15 15  
16 16  [[image:1755245956916-184.png]]
17 17  
18 -== Repository klonen ==
12 +== Clone ==
19 19  
20 -{{warning}}
21 -Im Screenshot wird teilweise das globale Basisprojekt gezeigt. **Verwenden Sie für die Arbeit das bereits für Ihre Gruppe angelegte Repository.**
22 -{{/warning}}
14 +Achtung! In dem Screenshot wird das globale Basisprojekt verwendet. Für jede Gruppe existiert bereits ein eigenes Repository, welches verwendet werden sollte,
23 23  
24 24  Sie finden die Clone-URL wie folgt:
25 25  
... ... @@ -35,15 +35,13 @@
35 35  
36 36  == Access Token ==
37 37  
38 -{{expandable summary="Schritt-r-Schritt: Access Token einrichten"}}
30 +Beim ersten Mal clonen müssen Sie Ihre Gitlab-Zugangsdaten verwenden. Statt Name und Passwort ist es sinnvoll, einen Access-Token zu definieren. Das können Sie machen, in dem Sie auf ihre Profilbild klicken (auf der linken Seite) und dort "Edit Profile" auswählen. In dem nun folgenden Menü gibt es den Punkt Access tokens.
39 39  
40 -Beim ersten Git-Zugriff über HTTPS werden Zugangsdaten benötigt. Statt des normalen Passworts sollte ein persönlicher **Access Token** verwendet werden. Öffnen Sie dazu Ihr Profilbild, wählen Sie **Edit profile** und anschließend **Access tokens**.
41 -
42 42  [[image:1757398899497-714.png||height="246" width="278"]]
43 43  
44 44  Dort können Sie mit [[image:1757398947128-748.png||height="89" width="197"]] ein neues Token anlegen.
45 45  
46 -Als Namen kann z. B. `IntelliJ` verwendet werden. Access Tokens sind aus Sicherheitsgründen zeitlich begrenzt. Wählen Sie ein Ablaufdatum, das zum Projektzeitraum passt.
36 +Als Namen können Sie z.B. IntelliJ verwenden. Wichtig! Das Token ist aus Sicherheitsgründen nur eine bestimmte Zeit gültig. In diesem Gitlab kann dies maximal ein Jahr sein, standardmäßig ist ist hier aber ein Monat gewählt. Sie sollten also das Feld anpassen.
47 47  
48 48  [[image:1757399088336-273.png||height="92" width="547"]]
49 49  
... ... @@ -53,15 +53,13 @@
53 53  
54 54  [[image:1757399184270-348.png||height="99" width="978"]]
55 55  
56 -{{warning}}
57 -Kopieren und speichern Sie das erzeugte Token unmittelbar. Es wird nach der Erstellung nicht erneut vollständig angezeigt. **Tokens dürfen niemals in das Repository eingecheckt werden.**
58 -{{/warning}}
46 +Jetzt ist es wichtig, dass Sie sich das Token sichern!
59 59  
60 -Beim **Einloggen **(Achtung! Gemeint ist hier, wenn Intellij (bzw. git) nach den Account-Daten beim Clonen fragt. Man kann auch einen Gitlab-Account hinterlegen (der dann aber parallel existiert). Hier für ist es wichtig, dass noch "api" und "read_user" als Recht vergeben wird.) in IntelliJ können Sie dieses Token im Passwort-Feld verwenden. Geben Sie ihren Account bei Name ein.
61 -{{/expandable}}
48 +Beim **Einloggen **(Achtung! Gemeint ist hier, wenn Intellij (bzw. git) nach den Account-Daten beim Clonen fragt. Man kann auch einen Gitlab-Account hinterlegen (der dann aber parallel existiert). Hier für ist es wichtig, dass noch "api" und "read_user" als Recht vergeben wird.) in IntelliJ können Sie dieses Token im Passwort-Feld verwenden. Geben Sie ihren Account bei Name ein.
62 62  
63 -== Nach dem Klonen ==
64 64  
51 +== Nach dem Clonen ==
52 +
65 65  sollten Sie einen Bildschirm ähnlich zu dem folgenden sehen:
66 66  
67 67  [[image:1755245980026-164.png]]
... ... @@ -70,9 +70,10 @@
70 70  
71 71  [[image:1755245996886-733.png]]
72 72  
73 -== Initialer Maven-Build und Codegenerierung ==
61 +== Initialer Build (Generierung) ==
74 74  
75 -Nach einem frischen Checkout fehlen zunächst generierte Quellen. Führen Sie deshalb einen Maven-Build aus. Eine erneute Generierung ist insbesondere notwendig, wenn die OpenAPI-Beschreibung geändert wurde oder generierte Quellen fehlen.
63 +Dem neuen Code fehlen einige generierte Dateien. Diese werden wie folgt erzeugt. 
64 +Hinweis: Immer, wenn an dem OpenAPI-Dokument etwas geändert wird oder neue Abhängigkeiten für Maven definiert werden, muss diese Aktion durchgeführt werden.
76 76  
77 77  [[image:1755246008466-477.png]]
78 78  
... ... @@ -80,17 +80,17 @@
80 80  [[image:1755246018789-616.png]]
81 81  
82 82  
83 -== Lombok-Plugin ==
72 +== Lombok Plugin ==
84 84  
85 -Falls das Lombok-Plugin noch nicht installiert ist, installieren bzw. aktivieren Sie es in IntelliJ.
74 +**Lombok Plugin installiert? Wenn nein jetzt machen**
86 86  
87 87  [[image:1755248508652-523.png]]
88 88  
89 -Je nach IntelliJ-Edition kann zusätzlich das Spring-/Spring-Boot-Plugin hilfreich sein.
78 +**Hinweis: Wenn man schon hier ist, kann man auch das Spring-(Boot)-Plugin **installieren
90 90  
91 91  [[image:1756886220468-891.png]]
92 92  
93 -== Server starten ==
82 +== Server laufen lassen ==
94 94  
95 95  Den Serverbereich aufklappen und dort auf die Datei ServerApp mit der rechten Maustaste klicken.
96 96  
... ... @@ -97,7 +97,7 @@
97 97  [[image:1755246035428-328.png]]
98 98  
99 99  
100 -Falls IntelliJ nach dem Start Annotation Processing für Lombok anbietet, aktivieren Sie es. Ohne korrekt eingerichtetes Lombok bzw. Annotation Processing werden Änderungen gegebenenfalls erst nach einem erneuten Maven-Build korrekt erkannt.
89 +... und ggf. Lombok aktivieren (Man wird nach dem Start der Anwendung gefragt). WICHTIG! Wenn das Lombok-Plugin nicht installiert und die folgende Funktion nicht aktiviert ist, muss jede Änderung mit Hilfe von Maven passieren.
101 101  
102 102  [[image:1755246072443-191.png]]
103 103  
... ... @@ -107,8 +107,6 @@
107 107  
108 108  == Logging umstellen ==
109 109  
110 -{{expandable summary="Schritt-für-Schritt: Logging konfigurieren"}}
111 -
112 112  Wenn man möchte, kann man das Logging umstellen.
113 113  
114 114  [[image:1755246135109-325.png]]
... ... @@ -118,14 +118,11 @@
118 118  
119 119  
120 120  [[image:1755246162330-595.png]]
121 -{{/expandable}}
122 122  
123 -== Development-Profil aktivieren ==
109 +== Development Profil aktivieren ==
124 124  
125 -{{expandable summary="Schritt-für-Schritt: Development-Profil aktivieren"}}
111 +Damit das Testen einfacher geht, gibt es ein spezielles Spring-Profil. In diesem werden automatisch user1-user9 mit jeweils dem identischen Passwort angelegt und man spart sich die Registierung.
126 126  
127 -Für lokale Tests existiert das Spring-Profil `dev`. Darin werden automatisch vorbereitete Testnutzer (`user1` bis `user9`) angelegt, sodass nicht für jeden Testlauf neue Konten registriert werden müssen.
128 -
129 129  Wenn man die Anwendung einmal gestartet hat, kann man dies Configuration anpassen:
130 130  
131 131  [[image:1757399848941-253.png||height="209" width="558"]]
... ... @@ -133,7 +133,7 @@
133 133  [[image:1755246173415-934.png]]
134 134  
135 135  
136 -Wenn die verwendete IntelliJ-Version keine Spring-Unterstützung bietet, kann das Profil über eine Umgebungsvariable in der Server-Konfiguration gesetzt werden:
120 +**Wenn man IntelliJ nicht in der Pro-Version verwendet bzw. das Spring Boot Plugin nicht installiert hat, muss kann man ein Spring-Profil über eine Umgebungsvariable in der Konfiguration des Servers setzen: **
137 137  
138 138  **SPRING_PROFILES_ACTIVE=dev**
139 139  
... ... @@ -140,15 +140,12 @@
140 140  [[image:1755248752596-839.png]]
141 141  
142 142  Danach muss man den Server neu starten!
143 -{{/expandable}}
144 144  
145 145  == Client starten ==
146 146  
147 147  Wenn der Server gestartet ist, kann man mehrere Clients starten. Dafür auf jeden Fall die Klasse Main verwenden.
148 148  
149 -{{warning}}
150 -Falls der Start fehlschlägt, prüfen Sie insbesondere die tatsächlich verwendete Java-Version. Für das Basisprojekt wird mindestens **Java 21** benötigt.
151 -{{/warning}}
132 +**Sollte es nun Problem geben, schauen Sie bitte, ob Sie noch eine alte Java-Version auf ihrem System installiert haben. Wir brauchen mindestens Java 21!**
152 152  
153 153  [[image:1755246257400-525.png]]
154 154  
... ... @@ -161,20 +161,18 @@
161 161  
162 162  === Mehrere Instanzen des Clients ermöglichen ===
163 163  
164 -{{expandable summary="Schritt-für-Schritt: mehrere Client-Instanzen starten"}}
165 -
166 166  Standardmäßig erlaubt IntelliJ nicht das Starten mehrerer Clients. Man könnte nun mehrere Configurations für den Client anlegen. Man kann aber auch in der Konfiguration unter "Modify options" den Haken bei "Allow multiple instances" setzen. Dann kann eine beliebige Anzahl von Clients gestartet werden.
167 167  
168 168  [[image:1755246233218-893.png]]
169 169  
170 170  
171 -Falls die Anmeldung eines vorbereiteten Testnutzers fehlschlägt, prüfen Sie insbesondere, ob das `dev`-Profil aktiv ist und der Benutzer angelegt wurde. Läuft der Server nicht, erscheint in der Regel eine andere Fehlermeldung.
150 +Wenn folgendes kommt, ist entweder das "dev" Profil nicht aktiviert, der Nutzer wurde nicht angelegt. Wenn der Server nicht läuft, gibt es eine andere Fehlermeldung.
172 172  
173 173  [[image:1755246292057-581.png]]
174 -{{/expandable}}
175 175  
176 -= Überblick über das Basisprojekt =
177 177  
155 += Kurzer Blick ins Basisprojekt =
156 +
178 178  [[image:1755249096987-249.png]]
179 179  
180 180  
... ... @@ -181,22 +181,20 @@
181 181  [[image:1755249136156-419.png]]
182 182  
183 183  
184 -== Projektstruktur ==
163 +== Screenshots ==
185 185  
186 186  [[image:1755249228556-469.png]]
187 187  
188 188  
189 -= Kommunikation vom Client zum Server: REST =
168 += Kommunikation Client ~-~-> Server =
190 190  
191 191  [[image:1755249285866-367.png]]
192 192  
193 -r klassische Request/Response-Operationen verwendet das Basisprojekt **REST über HTTP**. Als Austauschformat wird **JSON** verwendet. Die zentrale Spiellogik verbleibt auf dem Server.
172 +Der Server verwendet das REST-Protokoll und als Austauschformat JSON
194 194  
195 195  = OpenAPI =
196 196  
197 -{{info}}
198 -Die grafische OpenAPI-Darstellung hängt von der verwendeten IntelliJ-Edition und den installierten Plugins ab. Falls sie nicht verfügbar ist, kann ein geeignetes OpenAPI-Plugin installiert werden.
199 -{{/info}}
176 +(Hinweis: Ich bin nicht sicher, ob IntelliJ diese Darstellung auch hat, wenn man nicht die Ultimate Version verwendet. Ggf. muss man das OpenAPI-Plugin installieren)
200 200  
201 201  [[image:1755250026156-269.png]]
202 202  
... ... @@ -204,12 +204,12 @@
204 204  
205 205  * **Paths**: Endpunkte der API (z.B. /users, /lobbies).
206 206  * **Operations**: Spezifikation von Methoden wie GET, POST.
207 -* **Schemas**: Beschreibung der Datenstrukturen für Ein- und Ausgaben.
184 +* **Definitions**: Detaillierte Beschreibung von Eingabe- und Ausgabestrukturen.
208 208  * **Security**: Authentifizierungsmechanismen.
209 209  
210 210  [[image:1755250061990-172.png]]
211 211  
212 -OpenAPI-Dokumente können in JSON oder YAML formuliert werden. **YAML** steht heute rekursiv für „YAML Ain't Markup Language und ist für menschenlesbare Konfigurations- und Beschreibungsdateien häufig kompakter als JSON.
189 +Kann JSON oder YAML (Yet Another Markup Language) verwenden YAML ist wie JSON nur mit weniger Klammern
213 213  
214 214  [[image:1755250157536-746.png]]
215 215  
... ... @@ -220,15 +220,15 @@
220 220  
221 221  = Maven und OpenAPI =
222 222  
223 -Die OpenAPI-Datei kann verwendet werden, um Teile der [[REST-Schnittstelle>>doc:Main.Basisprojekt.WebHome||anchor="HErweiterungderREST-Schnittstelle"]] zu generieren. Dafür wird der OpenAPI Generator eingesetzt [[https:~~/~~/github.com/OpenAPITools/openapi-generator>>https://github.com/OpenAPITools/openapi-generator]]
200 +Die OpenAPI Datei kann verwendet werden, um sich die [[REST-Schnittstellen>>doc:||anchor="HErweiterungderREST-Schnittstelle"]] generieren  zu lassen. Diese Erzeugung erfolgt mit dem OpenAPI Generator [[https:~~/~~/github.com/OpenAPITools/openapi-generator>>https://github.com/OpenAPITools/openapi-generator]]
224 224  
225 -Die Generierung kann über die Kommandozeile erfolgen; im Basisprojekt ist sie bereits in den Maven-Build integriert.
202 +Man kann dabei jetzt einen Kommandozeilenaufruf verwenden oder man setzt auf das im Basisprojekt vorhandene MVN ()
226 226  
227 227  Dafür ist in den Maven-Dateien bereits das OpenAPI Generator Plugin integriert. Da im Client und im Server unterschiedliche Arten verwendet werden, erfolgt die Konfiguration im Client und im Server unterschiedlich:
228 228  
229 229  == Client ==
230 230  
231 -Im Java-Client wird ein HTTP-Client für den Zugriff auf die generierte API verwendet.
208 +Im Client werden die Apache Http Bibliothek verwendet.
232 232  
233 233  
234 234  [[image:1756887005209-855.png]]
... ... @@ -235,25 +235,27 @@
235 235  
236 236  == Server ==
237 237  
238 -Auf der Serverseite werden Spring-/Spring-Boot-kompatible Schnittstellen und Controller-Strukturen generiert.
215 +Im Server wird Spring (Boot) verwendet
239 239  
240 240  [[image:1756887037619-847.png]]
241 241  
242 -{{info}}
243 -Weiterführende technische Konzepte des Basisprojekts sind insbesondere **Lombok**, **Dependency Injection** und **Spring Boot**. Für Spring bietet z. B. der folgende Leitfaden eine ausführlichere Einführung: [[Spring Framework Guide>>url:https://www.marcobehler.com/guides/spring-framework]].
244 -{{/info}}
219 +TODO: Weitere Informationen zu
245 245  
221 +- Lombok
246 246  
223 +- Dependency Injection
247 247  
248 -= Erweiterung der REST-Schnittstelle =
225 +- Spring (Boot), siehe auch [[https:~~/~~/www.marcobehler.com/guides/spring-framework>>https://www.marcobehler.com/guides/spring-framework]]
249 249  
250 -{{expandable summary="Ausführliches Beispiel: REST-Schnittstelle erweitern"}}
251 251  
228 +
229 += Erweiterung der REST-Schnittstelle =
230 +
252 252  In diesem Beispiel wird einmal gezeigt, wie die REST-Schnittstelle des Basisprojektes einfach erweitert werden kann.
253 253  
254 254  In diesem Beispiel soll die aktuelle Schnittstelle um die Möglichkeit erweitert werden, alle Lobbies vom Server zu bekommen.
255 255  
256 -== Schritt 1: OpenAPI-Dokument erweitern ==
235 +== Schritt 1: Erweitere das OpenAPI-Dokument ==
257 257  
258 258  Um diese neue Funktion sowohl im Client als auch im Server verwenden zu können, ist es notwendig, diese neue Funktion im OpenAPI-Dokument zu definieren.
259 259  
... ... @@ -287,9 +287,9 @@
287 287  
288 288  Hinweis: Niemals Änderungen unterhalb des target-Ordners machen. Das wird von Maven bei clean gelöscht.
289 289  
290 -=== Wo wird die eigentliche Funktionalität implementiert? ===
269 +=== Wie bekommt man dann aber nun die Funktionalität rein? ===
291 291  
292 -Für jeden API-Bereich (z. B. `lobbies` und `users`) werden serverseitig typischerweise mehrere Schnittstellen bzw. Klassen generiert:
271 +Für jeden Endpunkt (also aktuell lobbies und users) werden drei Interfaces/Klassen erzeugt:
293 293  
294 294  * *Api (z.B, LobbiesApi): Beschreibung der REST-Methoden, vor allem auch das Mapping von z.B. /lobbies/join auf die Methode lobbyJoin(String)
295 295  * (((
... ... @@ -296,7 +296,7 @@
296 296  *ApiController implements *Api (Für Spring) (z.B. LobbiesApiController)
297 297  )))
298 298  * (((
299 -* `*ApiDelegate` (z. B. `LobbiesApiDelegate`): Delegationsschnittstelle. Die fachliche Implementierung erfolgt **im eigenen, nicht generierten Code**.
278 +*ApiDelegate (z.B. LobbiesApiDelegate): Macht die eigentliche Arbeit und muss** im eigenen Code-Bereich** erweitert werden!
300 300  )))
301 301  
302 302  
... ... @@ -307,7 +307,7 @@
307 307  
308 308  [[image:1756888762381-912.png||height="48" width="789"]]
309 309  
310 -Für die fachliche Umsetzung wird ein eigener Service bzw. eine passende Delegate-Implementierung verwendet. Soll die Klasse von Spring verwaltet werden, muss sie als Spring-Komponente im Application Context registriert sein.
289 +Wenn man einen neuen Endpunkt definiert, muss man auch einen neuen Service definieren. (Hinweis: Der Service muss eine Spring Komponenten sein, damit sie in den Spring Context aufgenommen wird).
311 311  
312 312  In der Klasse muss man dann die neue Methode lobbyList aus der API überschreiben.
313 313  
... ... @@ -331,7 +331,7 @@
331 331  
332 332  === LobbyMapping ===
333 333  
334 -Da interne Serverobjekte häufig in DTOs überführt werden müssen, verwendet das Basisprojekt **MapStruct**. Die DTOs werden in der Regel aus der OpenAPI-Beschreibung generiert; das Mapping zwischen internem Modell und DTO wird im eigenen Code definiert.
313 +Da man relativ oft Server-Objekt in DTO umwandeln muss gibt es im Basisprojekt MapStruct. Damit muss man nur die DTO-Klasse anlegen (i.d.R. über OpenAPI!!)
335 335  
336 336  Also z.B.
337 337  
... ... @@ -345,9 +345,7 @@
345 345  
346 346  == Schritt 3: Erweiterung auf Client-Seite (Java) ==
347 347  
348 -{{info}}
349 -Dieses Beispiel bezieht sich auf den Java-Client. Bei Web-Clients, z. B. mit Angular oder React, unterscheidet sich die konkrete technische Integration; der OpenAPI-Vertrag bleibt jedoch derselbe.
350 -{{/info}}
327 +Hinweis: Das Beispiel bezieht sich hier auf eine Client mit Java. Für andere Clients wie Angular ist das Vorgehen anders.
351 351  
352 352  Auf der Client-Seite wird die komplette Kommunikation mit dem Server in der generierten Klasse DefaultApi gekapselt.
353 353  
... ... @@ -368,13 +368,13 @@
368 368  [[image:1756890010118-149.png||height="116" width="972"]]
369 369  
370 370  Anmerkung: Obwohl DefaultApi alle Funktionen zum Server kapselt, sollte man im Client spezifische Services für bestimmte Bereich haben, die diese Klasse verwenden.  Das führt zu einer besseren Trennung von Funktionalitäten im Code.
371 -{{/expandable}}
372 372  
373 -= Asynchrone Kommunikation zum Client: WebSockets =
374 374  
350 += Kommunikation: Server ~-~-> Client (WebSockets) =
351 +
375 375  [[image:1756890800817-370.png||height="604" width="1121"]]
376 376  
377 -Für klassische REST-Aufrufe initiiert der Client die Anfrage. Muss der Server Clients **asynchron über Ereignisse oder Zustandsänderungen informieren**, verwendet das Basisprojekt WebSockets.
354 +Da man mit REST nicht Nachrichten vom Server an den Client schicken kann, werden im Basisprojekt dafür WebSockets verwendet.
378 378  
379 379  Spring bietet eine native Unterstützung von WebSockets. Für eigene Funktionen kann man sich in die Kommunikation über die Serverklasse WebSocketHandler einklinken
380 380  
... ... @@ -401,26 +401,47 @@
401 401  
402 402  == STOMP ==
403 403  
404 -WebSocket stellt einen bidirektionalen Kommunikationskanal bereit. Für eine strukturierte Nachrichtenkommunikation verwendet das Basisprojekt darüber **STOMP (Streaming Text Oriented Messaging Protocol)**.
381 +WebSockets haben kein Protokoll (wie z.B. http)
405 405  
406 -STOMP definiert u. a. Operationen wie `CONNECT`, `SEND` und `SUBSCRIBE` und arbeitet mit Topics. Ein Client kann ein Topic abonnieren und erhält anschließend Nachrichten, die der Server auf diesem Topic veröffentlicht.
383 +Es können entweder binäre oder textuelle Daten verarbeitet werden (die jeweiligen Gegenstellen müssen das wissen!)
407 407  
385 +Wenn man jetzt mehr als nur Text verschicken möchte, muss man sich überlegen, wie man Objekte z.B. mit JSON serialisiert (analog zu REST)
408 408  
409 -Veröffentlicht der Server eine Nachricht auf einem Topic, erhalten sie die dafür registrierten Clients. Dieses Modell entspricht dem **Publish/Subscribe-Pattern**.
387 +STOMP: Streaming Text Oriented Messaging Protocol
410 410  
389 +Definiert ein einfaches Protokoll, welches es erlaubt, sinnvoll über WebSockets zu kommunizieren
390 +
391 +Ist ein Teil von Spring
392 +
393 +Methoden sind z.B. CONNECT, SEND oder SUBSCRIBE
394 +
395 +STOMP arbeitet mit Topics
396 +
397 +Ein Client registriert (SUBSCRIBE) sich für bestimmte Ereignistypen
398 +
399 +
400 +§Wenn auf der Server-Seite dieser Typ veröffentlich wird dann wird dies an die jeweils interessierten Clients geschickt
401 +
402 +Publish/Subscribe-Pattern
403 +
411 411  [[https:~~/~~/docs.spring.io/spring-framework/reference/web/websocket/stomp.html>>url:https://docs.spring.io/spring-framework/reference/web/websocket/stomp.html]]
412 412  
413 413  
414 -Der Server definiert je nach fachlichem Bereich unterschiedliche Topics. Für das Nutzermanagement sind beispielsweise vorgesehen:
407 +§Der Server definiert unterschiedliche Topics (je nach Modul)
415 415  
416 -* `/topic/users/loggedIn`: Ein Nutzer hat sich angemeldet.
417 -* `/topic/users/loggedOut`: Ein Nutzer hat sich ausgeloggt.
409 +§Beim Nutzermanagement aktuell:
418 418  
411 +§/topic/users/loggedIn: Es hat sich ein neuer Nutzer angemeldet
419 419  
413 +§/topic/users/loggedOut: Ein Nutzer hat sich ausgeloggt
414 +
415 +
420 420  [[image:1756891125969-748.png||height="317" width="726"]]
421 421  
422 -Topic-Namen sind Strings, sollten aber einem konsistenten fachlichen Namensschema folgen. Für Lobby-Ereignisse bietet sich entsprechend `/topic/lobbies/...` an.
418 +§Topic-Namen sind Strings, sollte aber Aufbau von oben entsprechen
423 423  
420 +§In der Lobby würde es stattdessen /topic/lobbies/* heißen
421 +
424 424  == WebSockets: Versenden von Nachrichten ==
425 425  
426 426  [[image:1756891180516-843.png||height="426" width="801"]]
... ... @@ -432,29 +432,27 @@
432 432  [[image:1756891254830-647.png||height="101" width="777"]]
433 433  
434 434  * message kann grundsätzlich alles sein, was serialisiert werden kann
435 -* Technisch könnte Java-Serialisierung verwendet werden; das alte Basisprojekt hat dies teilweise getan.
433 +* Man könnte nun einfach die Java-Serialisierung verwenden (im alten Basisprojekt ist das auch so)
436 436  * Das hat aber eine Reihe von Nachteilen
437 437  ** Der Empfänger muss dafür unbedingt auch ein Java-Client sein und er muss exakt dieselbe Klasse bei sich haben, damit der das Objekt wieder zurück in ein Java-Objekt umwandeln kann
438 438  ** Es gibt eine Reihe von Sicherheitsproblemen
439 -* Besser ist ein technologieunabhängigeres Austauschformat. Im Basisprojekt wird deshalb JSON verwendet.
437 +* Besser: Definiere ein gemeinsames Austauschformat, was viele verstehen ~-~-> Im Basisprojekt (und in vielen anderen Projekten auch) JSON verwenden
440 440  * Insbesondere Web-Clients (JavaScript) bieten hervorragende Möglichkeiten, an JSON zu verarbeiten
441 441  * Client und Server haben sich damit auf Format für den Austausch geeinigt
442 442  ** Topic: Strings
443 443  ** Message: JSON
444 444  
445 -Auch über WebSockets werden an Clients nur geeignete DTOs übertragen; interne Serverobjekte bleiben serverintern.
443 +An den Clilent werden auch bei WebSockets nur DTOs verschickt! (userMapping)
446 446  
447 447  [[image:1756891375095-158.png||height="266" width="775"]]
448 448  
449 449  == Wie verbindet sich ein Client mit dem Server? ==
450 450  
451 -{{expandable summary="Technische Details zum Verbindungsaufbau"}}
449 +UserService bietet eine Methode zum Login an. Diese ruft nun aber keine REST-Endpunkt auf (da man sich sowieso bei JEDEM Aufruf authentifizieren muss, macht so ein Endpunkt kein Sinn). Stattdessen wird die Verbindung mit dem WebSocket hergestellt und dort Nama und Passwort überprüft.
452 452  
453 -Der `UserService` bietet die Anmeldung an. Im Basisprojekt erfolgt sie beim Aufbau der WebSocket-/STOMP-Verbindung; die Zugangsdaten werden dabei über die bestehende Sicherheitskonfiguration geprüft.
454 -
455 455  [[image:1756891512330-186.png||height="170" width="820"]]
456 456  
457 -=== Auf Client-Seite: WebSocketConnectionManager ===
453 +=== Auf Server Seite (WebSocketConnectionManager): ===
458 458  
459 459  [[image:1756891551794-161.png||height="387" width="1019"]]
460 460  
... ... @@ -466,7 +466,7 @@
466 466  
467 467  4) Jackson als Mapper definieren (DTO-Object <-> JSON)
468 468  
469 -[[image:1756891617399-232.png||height="289" width="1006"]]
465 +=== [[image:1756891617399-232.png||height="289" width="1006"]] ===
470 470  
471 471  
472 472  1) Asynchron die Verbindung zum Server aufbauen
... ... @@ -476,11 +476,3 @@
476 476  3) Über den Kontext ein Event pushen LoggedInEvent
477 477  
478 478  4) Jede Serververbindung hat eine Session
479 -{{/expandable}}
480 -
481 -= Siehe auch =
482 -
483 -* [[Stichwortverzeichnis>>doc:Main.Index.WebHome]]
484 -* [[Glossar>>doc:Main.Glossar.WebHome]]
485 -* [[Basisprojekt FAQ>>doc:Main.Basisprojekt.Basisprojekt FAQ.WebHome]]
486 -